Emissionsminderung: Sauberes Feuer im Holzofen genießen

Mittwoch, 11. September 2019 | Autor: Joachim Berner

Emissionsminderung mit Ringkörpern Emissionsminderung mit Ringkörpern Die Hersteller von Holzöfen bieten ihre Geräte mit integrierten oder nachrüstbaren Maßnahmen zur Emissionsminderung in unterschiedlichen Varianten und Preisklassen an. Während in der günstigeren Preisklasse vorwiegend Katalysatoren beziehungsweise Schaumkeramik zum Einsatz kommen, werden Partikelabscheider aufgrund ihres höheren Preises eher in den Premiummodellen verbaut.

Unterschiedliche Arten der Emissionsminderung

Ob es sich lohnt, einen alten Ofen mit einem elektrostatischen Staubabscheider nachzurüsten, oder es nicht besser ist, einen neuen zu kaufen, sollte man im Einzelfall prüfen. “Aufgrund der bei Nachrüstungen erforderlichen Eingriffe in das sensible Strömungsverhalten von Feuerstätte und Schornstein sowie der zum Teil erheblichen Mehrkosten sollte insbesondere bei älteren Feuerstätten grundsätzlich abgewogen werden, ob ein Austausch gegen einen neuen, emissionsarmen Ofen nicht die günstigere Variante ür eine Emissionsminderung darstellt”, erklärt Daniel Jung vom HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik. Eine weitere Möglichkeit: Technisch nachrüstbare Einrichtungen wie Zugbegrenzer oder Rauchsauger helfen, die Emissionen vorhandener Feuerstätten zu senken, indem sie beispielsweise den Rauchgasabzug an die Verbrennung anpassen.

Moderne Holzöfen stoßen weit weniger Schadstoffe als alte Modelle

Der größte Fortschritt zur Emissionsminderung wurde nach Ansicht von Jung bei der Primärtechnik erreicht, also durch Entwicklungen an den Öfen selbst wie beispielsweise strömungstechnisch optimierte Feuerraumgeometrien, Nebenlufteinrichtungen oder verspiegelte Sichtscheiben. Hinzu kommen technische Lösungen, um das Abbrandverhalten zu verbessern. Die meisten Holzöfen verfügen heute über eine sekundäre, häufig über eine tertiäre Luftzufuhr. Als besonders wirkungsvoll gelten automatische Verbrennungsluftsteuerungen.  “Unterstützt durch neue Möglichkeiten der computergestützten Strömungsmodelle und entsprechender Brennraummodellierung konnten die Emissionswerte moderner Feuerstätten in den vergangenen Jahren erheblich verbessert werden”, sagt Daniel. Heutige Holzfeuerstätten würden um den Faktor zehn weniger Schadstoffe ausstoßen als ihre Vorgänger aus den 1980er und 1990er Jahren.

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