Am 27.05.2014 lud der HKI Industrieverband die im HKI-Forschungsnetzwerk zusammentreffenden Forschungseinrichtungen, Behörden und Unternehmen der Industrie. Grund: Die jährliche Fortführung der Gespräche und des Austauschs von Informationen im Bereich der Forschung an häuslichen Festbrennstoff- und Gasfeuerungen. Beim Forschungsnetzwerk 2014 wurde erstmals ein Schwerpunkt mit dem Thema “Messtechnik” gewählt.
Die Plattform des Forschungsnetzwerkes
Mit dem seit 2010 eingeführten Forschungsnetzwerk hat der HKI mit Unterstützung seiner Mitgliedswerke eine internetbasierte Plattform geschaffen. Registrierte Unternehmen und Institutionen erhalten die Gelegenheit, eigene Profile in die Datenbank einzustellen, um sich selbst und die Schwerpunkte ihrer Arbeit darzustellen. Das Forschungsnetzwerk ist im Internet mit eigener Webseite zu finden (http://forschnet.hki-online.de) deren langfristiges Ziel es ist, die Plattform als eine zentrale Informationsquelle zu etablieren und über eine bessere Vernetzung zu zahlreichen und effektiven Forschungsaktivitäten beizutragen.
Infos zu neuen Messtechnologien
Der Schwerpunkt “Messtechnik” des Forschungsnetzwerkes 2014 bot die Gelegenheit, Informationen über neue Messverfahren zur Emissionsminderung, Optimierungen von Verbrennungsprozessen sowie neue Prüfnormen und Verordnungen im Bereich der Emissionsmessung zu erhalten, wie zum Beispiel auch Details zur Messung nach 1. BImSchV.
Vorträge von Branchenexperten
Erkenntnisse über die neusten technologischen Messverfahren zur Bestimmung der Staubemissionen aus Festbrennstofffeuerungen präsentierten Herr Sattler beim Forschungsnetzwerk 2014, der die ersten Resultate des europäischen Forschungsprojekt EN-PME-Test vorstellte. Herr Dr. Ester erläuterte das direktgravimetrische Online-Verfahren näher . Neue Maßnahmen zur Minderung von Staubemissionen aus Biomasseanlagen wurden durch die Vorträge von Herr Neuerburg und Herr Athmann verdeutlicht. Es wurde die Technologie der Feinstaubfilter zur Reduktion der Emissionen sowie Praxismessungen vorgestellt.
Messungen von Holzverbrennungsprozessen
Einen aktuellen Einblick in die nationalen Normungsprozesse zur Entwicklung von Prüfverfahren, Entwicklung von Messmethoden und Vorgehensweisen bei Messungen vor Ort im Hinblick auf die Staub- und Emissionsminderungen von Feuerstätten haben die Vorträge von Herr Schmoeckel, Herr Prof. Dr. Baumbach und Herr Schäfer gezeigt. Über die Sensorik von Optimierungsmöglichkeiten der Holzverbrennungsprozesse für häusliche Feuerstätten und der daraus resultierenden Senkung der Emissionen von Feuerungsanlagen berichtete Herr Dr. Heinz Kohler. Herr Juschka präsentierte die Engergebnisse der CFD-Simulationen von 3-D Modellen von Feuerstätten, die zukünftig Optimierungsansätze von Feuerungsanlagen erleichtern könnten.