Skala für EU-Energielabel ändert sich

Montag, 04. Februar 2019 | Autor: Joachim Berner

EU-Energielabel: A+++ kommt hinzu EU-Energielabel: A+++ kommt hinzu Das EU-Energielabel veranschaulicht auf einer Skala von grün bis rot die Effizienz neuer Heizungen. Aufgrund verschärfter Anforderungen ändert sich die Skala ab 26. September 2019. Darauf weist Zukunft Altbau hin.

EU-Energielabel: Erneuerbare Energien bekommen Topbewertung

Ab September wird beim EU-Energielabel die neue Effizienzklasse A+++ eingeführt, die Stufen E bis G entfallen. Heizungen erhalten ein A+++ bis A+, wenn sie erneuerbare Energien nutzen. Das gilt für Sonnenkollektoren, wenn sie die Heizung ergänzen, die meisten Holzheizungen und für effiziente Wärmepumpen. Blockheizkraftwerke können die Noten A+++ bis B bekommen. Die Bewertung von Gasheizungen und Ölheizungen mit Brennwerttechnik ändert sich von A+ auf A bis B. Die bessere Einstufung gibt es, wenn der Brennwertkessel mit einer thermischen Solaranlage oder einer Wärmepumpe kombiniert wird. Weniger effiziente Niedertemperaturgeräte, die die im Abgas enthaltene Energie nicht ausnutzen, erreichen die Effizienzkategorie C. Sie dürfen nur noch in bestimmten Mehrfamilienhäusern eingesetzt werden. Geräte der Klasse D kommen in Deutschland bereits jetzt nicht mehr in den Handel. Sie werden nur noch in manchen südeuropäischen Ländern mit niedrigem Heizenergiebedarf verkauft.

Zukunft Altbau rät zu Heizungen mit A+ oder besser

Das EU-Energielabel für neue Heizkessel gilt seit September 2015. Hersteller sind verpflichtet, ihre Geräte energetisch zu klassifizieren. “Hauseigentümer, die in den ersten neun Monaten des Jahres ihre Heizung erneuern lassen, sollten die Neuerung beachten und konventionelle Öl- und Gasgeräte mit niedriger Effizienz meiden”, rät Frank Hettler von Zukunft Altbau. Am besten sei es, gleich auf Heizungen mit A+ oder besser umzusteigen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten aber auch bedenken, dass das Energielabel keinen Rückschluss auf die Betriebskosten erlaubt, da diese von weiteren Faktoren wie dem verwendeten Energieträger und dem energetischen Zustand des Gebäudes abhängen.

Welche Geräte ein EU-Energielabel benötigen

Plicht ist das Etikett für neue Heizgeräte und Warmwasserbereiter bis 70 Kilowatt Leistung, Warmwasserspeicher bis einschließlich 500 Liter Volumen sowie Produktkombinationen. Für diese sogenannten Verbundanlagen gilt ein erweitertes Label. Die erweiterte Skala gilt auch für neue Einzelraumheizgeräte bis 50 Kilowatt Leistung, etwa Pelletsöfen. Altgeräte im Heizungskeller benötigen das EU-Label übrigens nicht. Für sie gibt es seit dem Jahr 2016 eine vergleichbare deutsche Kennzeichnung, das Effizienzlabel.

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