Heizungsabsatz in Deutschland
Der Heizungsabsatz in Deutschland bleibt weiter rückläufig. Das zeigt die neueste Absatzstatistik, die der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie vorgelegt hat.
Heizungsabsatz: Verbraucher:innen sind verunsichert
Laut der aktuellen Zahlen zum Heizungsabsatz wurden in diesem Jahr bis einschließlich Oktober 529.000 Anlagen verkauft – und damit 14 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit steuert die Heizungsbranche auf eines der schwächsten Ergebnisse der vergangenen zehn Jahre zu. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) mit insgesamt etwa 616.000 abgesetzten Heizungen. Als Hauptursache für die schwache Nachfrage sieht der Verband die seit 2024 anhaltende Verunsicherung der Verbraucherinnen und Verbraucher hinsichtlich des sogenannten Heizungsgesetzes (§ 71 GEG). Hinzu komme, dass die kommunale Wärmeplanung vielerorts unrealistische Erwartungen bei den Verbrauchern geweckt habe.
Pelletskessel und Wärmepumpen legen zu
Einen positiven Trend zeigt der Absatz von Wärmepumpen. Bis einschließlich Oktober 2025 wurden über alle Wärmepumpen-Technologien hinweg rund 255.000 Geräte verkauft – ein Plus von 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch der Heizungsabsatz von Biomasseanlagen zeigt nach einer zuletzt schwachen Entwicklung wieder Erholungstendenzen: Bis Oktober wurden rund 25.500 Geräte verkauft, ein Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Absatz von Pelletskessel legte mit 15.000 Anlagen um 38 Prozent zu. Weniger gut lief es bei Gasheizungen (229.500 Anlagen, minus 35 Prozent) und Öl-Wärmeerzeugern (19.000 Anlagen, minus 77 Prozent).