Deutscher Heizungsmarkt 2025
Die Jahresbilanz für den Heizungsmarkt 2025 fällt nicht gut aus: Der Absatz fiel auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren, meldet der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie.
Heizungsmarkt 2025: Verunsicherung hemmt Investitionen
Laut der Jahresbilanz des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) setzten die Hersteller im vergangenen Jahr 627.000 Anlagen ab – zwölf Prozent weniger als im bereits schwachen Vorjahr. Damit ist der Heizungsmarkt 2025 das zweite Jahr in Folge rückläufig. Aus Sicht des Verbandes sind politisch verursachte Unsicherheiten hauptverantwortlich für die gegenwärtige Absatzkrise. Die hitzige Auseinandersetzung um das Gebäudeenergiegesetz habe Vertrauen zerstört. Die große Koalition hat im Koalitionsvertrag beschlossen, das sogenannte Heizungsgesetz abzuschaffen, ließ jedoch bislang offen, welche Regelungen künftig gelten sollen. „Der Produktionsstandort für Heizungsanlagen in Deutschland steht unter Druck“, warnt BDH-Hauptgeschäftsführer Markus Staudt. Die Politik müsse jetzt schnellstmöglich einen verlässlichen, bedarfsgerechten und investitionsfreundlichen ordnungspolitischen Rahmen schaffen, flankiert von einer stabilen Förderung und die Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg mitnehmen.
Heizungsmarkt 2025 in Zahlen
- Wärmepumpen: 299.000 Geräte, plus 55 Prozent
- Gaskessel: 276.500 Geräte, minus 33 Prozent
- Ölkessel: 22.500 Geräte, minus 74 Prozent
- Pelletskessel: 17.500 Geräte, plus 38 Prozent
- Scheitholzkessel: 5.000 Geräte, plus fünf Prozent
- Hackschnitzelkessel: 3.500 Geräte, minus sieben Prozent
- Biomasse-Kombikessel: 3.000 Geräte, plus 26 Prozent