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BAFA-Monatsstatistik Januar 2022
ie BAFA-Monatsstatistik Januar 2022 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze gegenüber dem Vormonat mit 18.466 um 45 Prozent gesunken.
BAFA-Monatsstatistik Januar 2022
Im Januar 2022 gingen 5.639 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind 61 Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 2.721 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es 39 Prozent mehr. Außerdem sind 6.747 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 31 Prozent weniger als im Dezember 2021.
Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik Januar 2022 führt 2.566 solcher Anträge auf (minus 30 Prozent). Für Wärmenetze gingen 793 Anträge ein (minus 40 Prozent).
Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude
Seit 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.