Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik November 2021

Dienstag, 14. Dezember 2021 | Autor: Joachim Berner

BAFA-Monatsstatistik November 2021 BAFA-Monatsstatistik November 2021 Die BAFA-Monatsstatistik November 2021 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze gegenüber dem Vormonat mit 21.593 um 21 Prozent gestiegen.

BAFA-Monatsstatistik November 2021

Im November 2021 gingen 7.923 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind 39 Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 3.353 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es elf Prozent weniger. Außerdem sind 6.842 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 18 Prozent mehr als im September 2021.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik November 2021 führt 2.845 solcher Anträge auf (plus fünf Prozent). Für Wärmenetze gingen 580 Anträge ein (minus zwölf Prozent).

Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Ab 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.

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