Deutsche Pelletsproduktion 2024
Mit 3,7 Millionen Tonnen hat die deutsche Pelletsproduktion 2024 kein neues Hoch erzielt. Durch den erwarteten schwachen Heizungszubau zeichnet sich aber auch hier für das aktuelle Jahr keine größere Steigerung ab.
Deutsche Pelletsproduktion 2024
Selbst für einen deutlich höheren Absatz an Pelletsheizungen sind laut dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) ausreichend heimische Holzpellets vorhanden. Die über ganz Deutschland verteilten Sägewerke verarbeiten ihr anfallendes Restholz – Hackschnitzel Späne – entweder direkt an Ort und Stelle zu Holzpellets oder verkaufen es an Pelletswerke. 3,7 Millionen Tonnen Holzpellets wurden 2024 in Deutschland auf diese Weise hergestellt, etwa 15.000 Tonnen weniger als im Rekordjahr 2023. Damit wird nur rund die Hälfte der hierzulande beim Holzeinschnitt anfallenden Resthölzer für die deutsche Pelletsproduktion genutzt.
Entwicklung des deutschen Pelletsmarkts
Verband erwartet nur mäßige Steigerung bei der Pelletsproduktion
Dass diese wertvolle regionale Ressource wegen der schleppenden Energiewende nicht ihr volles Potenzial für die inländische Wertschöpfung entfalten kann, bedauert DEPV-Geschäftsführer Bentele: „2025 erwarten wir bei der Pelletsproduktion nur eine unwesentliche Steigerung auf 3,8 Millionen Tonnen.“ Auch wenn Pellets mit den benachbarten Ländern Frankreich, Österreich, Polen und der Schweiz gehandelt werden, bleibe Deutschland Selbstversorger und Nettoexporteur der Holzpresslinge. Im Jahr 2024 wurden 240.000 Tonnen mehr hergestellt als verbraucht. Importe aus Ländern mit zweifelhafter Forstwirtschaft gibt es laut Bentele kaum.
Deutsche Pelletsproduktion 2024 in Zahlen
- Produktionsmenge
3.693.000 Tonnen - Qualitätsklasse
ENplus A1: 99,3 %
Industriepellets: 0,3 % - Handelsform
Lose Ware: 74,3 %
Sackware: 25,7 % - Rohstoffeinsatz Holzart
Nadelholz: 93,1 %
Laubholz: 1,1 % - Rohstoffeinsatz Holzsortiment
Sägerestholz: 91,7 %
Rundholz: 8,3 %
Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH