Pelletsproduktion in Deutschland
Die Pelletsproduktion in Deutschland erreicht im 1. Quartal 2025 einen neuen Rekordwert. Das zeigen aktuelle Zahlen des Deutschen Pelletinstituts.
Pelletsproduktion in Deutschland: Pellets werden zum weitaus größten Teil aus Sägerestholz hergestellt
Mit 948.000 Tonnen erreicht die Pelletsproduktion in Deutschland für ein erstes Quartal einen Höchstwert. Im Vergleich zum Vorquartal stieg sie um 4,4 Prozent, ebenso im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Anteil an Sackware fällt mit 17 Prozent wesentlich geringer aus als im Vorquartal (28,1 Prozent) und liegt deutlich unter dem Vorjahresquartal (20,1 Prozent). Der Exportanteil ist mit 9,1 Prozent laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) ebenfalls auffallend niedrig und liegt unter dem langjährigem Mittel von 2020 bis 2024 (14,8 Prozent). Sägerestholz als Hauptrohstoff bewegt sich mit 92,9 Prozent auf hohem Niveau, aber leicht unter dem Vorquartal mit 95,3 Prozent. Anfang 2025 wurde mit 1,4 Prozent doppelt so viel Industrieware wie im Vorjahresdurchschnitt hergestellt.
Das Potenzial der Pelletsproduktion in Deutschland
In Deutschland produzieren 45 ENplus-zertifizierte Hersteller an über 50 Standorten. Deutschland hat in den vergangenen Jahren regelmäßig rein rechnerisch mehr Pellets produziert als inländisch verbraucht wurden. Je nach Witterung liegt die Jahresproduktion der deutschen Hersteller bei über zwei Millionen Tonnen im Jahr. Das Rohstoffpotenzial allein aus Sägenebenprodukten beträgt laut DEPI sechs bis sieben Millionen Tonnen – alternative Rohstoffe wie nicht sägefähiges Rundholz nicht mitgerechnet.
Pelletsproduktion in Deutschland: 1. Quartal 2025 in Zahlen
- Produktionsmenge
948.000 Tonnen - Qualitätsklasse
ENplus A1: 98,6 %
Industriepellets: 1,4 % - Handelsform
Lose Ware: 83 %
Sackware: 17 % - Rohstoffeinsatz Holzart
Nadelholz: 99 %
Laubholz: 1 % - Rohstoffeinsatz Holzsortiment
Sägerestholz: 98,7 %
Rundholz: 1,3 % - Absatzmarkt
Inland: 90,9 %
Ausland: 9,1 %
Quelle: Deutsches Pelletinstitut