Bis 2040 soll in Österreich niemand mehr mit fossilen Energien heizen

Freitag, 23. April 2021 | Autor: Joachim Berner

Österreich: Förderübersicht Ökowärme Österreich: Förderübersicht Ökowärme Ab 2022 muss in Österreich beim Tausch einer Kohle- oder Ölheizung ein klimafreundliches Heizsystem eingebaut werden. Ab 2025 sind alte Kohle- und Ölkessel im Bestand auszutauschen und Gasheizungen im Neubau verboten. Ein kompletter Gas-Ausstieg soll bis 2040 vollzogen sein. Darauf einigten sich Bund und Länder.

Österreich macht ernst mit der Wärmewende

“Das ist ein Meilenstein für die Energiewende im Raumwärmebereich, weil neben dem lange angekündigten Erdöl- nun auch der Erdgasausstieg besiegelt wird”, kommentiert Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes (ÖBV). Alternativen stehen bereit: Für jede fossile Heizung werde ein passendes Bioenergiesystem angeboten – sei es Hackgut, Pellets, Scheitholz oder Fernwärme –, das oftmals die günstigste erneuerbare Lösung darstelle.Die Heizungsumstellung attraktiv macht eine attraktive Förderung erneuerbarer Energien in Österreich. Nicht nur der Bund unterstützt den Kesseltausch mit seinem “Raus aus Öl und Gas“-Bonus, auch die Länder fördern den Umstieg.So gibt es in Tirol insgesamt 13.000 Euro Zuschuss bei einer Investition von 20.000 Euro. In Kärnten sind es 11.000 Euro, in Niederösterreich als Förder-Schlusslicht immerhin noch 8.000 Euro. In einer Förderübersicht listet der ÖBV die einzelnen Programme samt Kontaktstellen in den Bundesländern auf.

Biomasse profitiert, besonders Pellets

Im Vorjahr haben über 15.000 Haushalte in Österreich den „Raus aus Öl und Gas“-Bonus beansprucht. Bei rund 60 Prozent der geförderten Heizungsumstellungen kamen Biomasseanlagen zum Zug. Sie ersetzen größtenteils Ölkessel (69 Prozent) und Kohle- oder Koksöfen (21 Prozent). Sieben Prozent der Haushalte wechselten von Gas, drei Prozent ließen ihre Stromheizung tauschen. In Österreich sind 1,5 Millionen Gasthermen und Ölheizungen im Einsatz. Ihr Absatz ist im Vorjahr gesunken. Ein großer Gewinner des Vorjahres waren Biomasseanlagen mit einem Plus von acht Prozent. Bei sieben von zehn Systemen handelte es sich um Pelletsanlagen.

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