Bafa-Monatsstatistik November 2023
Laut der Bafa-Monatsstatistik November 2023 ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze mit 13.076 um 42 Prozent gestiegen. Biomasseheizungen werden allerdings angesichts noch vergleichsweise schlechter Förderbedingungen kaum beantragt.
Bafa-Monatsstatistik November 2023
Im November 2023 gingen 310 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) ein. Das sind neun Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das Bafa 858 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es fünf Prozent weniger. Außerdem sind 10.091 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 48 Prozent mehr als im Oktober 2023. Zudem erhielt das Bafa 18 Förderanträge für Brennstoffzellen (Vormonat: acht) und 1.799 Förderanträge für Wärmenetze (Vormonat: 1.320).
Wie aktuell noch gefördert wird
Der Standardzuschuss für Holzfeuerungen in Bestandsgebäuden ist von 35 auf zehn Prozent gesunken. Bei einem Heizungstausch erhöht er sich um zehn Prozent. Den Bonus gibt es künftig nicht nur beim Ersatz einer Ölheizung, sondern auch bei einer über 20 Jahren alten, mit Gas betriebenen Heizungsanlage. Eine Förderung gibt es allerdings nur, wenn der Pelletskessel mit einer Solarthermieanlage oder einer Wärmepumpe kombiniert wird. Weiterhin ist der Bonus von fünf Prozent für eine Gebäudeenergieberatung mit einem individuellen Sanierungsfahrplan entfallen. Statt einem maximalen Fördersatz von 55 Prozent gibt es somit für Biomasse-Ökoheizungen nur noch höchstens 25 Prozent. Wärmepumpen dagegen können bis zu 40 Prozent gefördert werden (vorher: maximal 50 Prozent).