Wohnungen in Mehrfamilien-Sonnenhäusern verkaufen sich gut

Freitag, 27. Juli 2018 | Autor: Joachim Berner

Solar beheizte Wohnungen in Chemnitz Solar beheizte Wohnungen in Chemnitz Wohnungen in weitgehend solar beheizten Gebäuden sind bei Immobilienkäufern begehrt. Das zeigen zwei Sonnenhaus-Projekte, die in den vergangenen Monaten abgeschlossen wurden.

Sonnenhäuser: Beliebte Wohnungen in einer Stadt mit Leerstand

In Chemnitz hat das Bauunternehmen FASA das erste Gebäude des Solardomizils fertiggestellt (Foto oben). Die elf von insgesamt 30 Wohnungen waren in wenigen Monaten verkauft – und das in einer Stadt mit Leerstand. “Es ist es keine Selbstverständlichkeit, dass Neubauwohnungen in Chemnitz so schnell verkauft werden”, sagt FASA-Vorstand Ullrich Hintzen. Die Perspektive, nachhaltig wohnen zu können, ebenso wie die zentrumsnahe Lage im Stadtteil Schlosschemnitz erachtet er als wesentliche Gründe für den schnellen Verkauf. Bei der zweiteiligen Wohnanlage handelt es sich um ein Sonnenhaus mit einer  futuristisch anmutenden Architektur. Sonnenkollektoren mit einer Fläche von 317 Quadratmetern liefern die Hälfte des Wärmebedarfs in den beiden Solardomizilen. Nicht verbrauchte Solarwärme lässt sich in einem 200 Kubikmeter großen Langzeitwärmespeicher bunkern.

Sonne liefert die Hälfte des Wärmebedarfs

Solar beheizte Wohnungen in Obersulm Solar beheizte Wohnungen in Obersulm Auch in Obersulm in der Nähe von Heilbronn waren die sechs Wohnungen in dem Mehrfamilien-Sonnenhaus von KHB-Creativ Wohnbau schnell vergriffen. 75 Quadratmeter Solarkollektoren erzeugen die Hälfte des Wärmebedarfs für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung. Die Sonnenfänger sind auf dem Dach und an der Fassade montiert. Der Pufferspeicher fasst 10,5 Kubikmeter. “Die ökologische und zukunftsweisende Bauweise, die heute und in der Zukunft günstigste Nebenkosten garantiert und dadurch auch eine hohe Wertsteigerung erwarten lässt, war ein wichtiges Verkaufsargument”, sagt KHB-Creativ Wohnbau-Geschäftsführer Rainer Körner, der auch zweiter Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts ist. Für ihn steht fest: “Das nächste Mehrfamilienhaus würden wir wieder als Sonnenhaus bauen.” Die Abwicklung sei unproblematisch und die Mehrkosten seien so gering, dass es keine Überlegung wert sei, ein Standard-Heizsystem einzubauen.

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