Weil eine Luftwärmepumpe am besten bei Außentemperaturen zwischen zwei und 15 Grad Celsius arbeiten, lohnt sich die Kombination mit einer modernen Holzfeuerung. Darauf macht der Fachverband HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik aufmerksam.
In jedem dritten Neubau heizt eine Luftwärmepumpe
In Deutschland wird laut HKI mittlerweile in jedem dritten Neubau eine Luftwärmepumpe eingebaut. Mit einem Kilowatt elektrischen Strom erzeugen sie im Jahresmittel bis zum Vierfachen an Wärme. Über ihre Umweltfreundlichkeit entscheidet, woher der Strom zu ihrem Betrieb stammt. Die Effizienz einer Luftwärmepumpe hängt von der Umgebungs- und der gewünschten Heiztemperatur ab. Bei starkem Frost kann eine Luftwärmepumpe nicht mehr effizient arbeiten. In diesem Fall schaltet sich ein elektrischer Heizstab ein, um das Wasser für Bad und Heizung zu erwärmen, was aber zu höheren Stromkosten führt.
Kaminfeuer unterstützt Wärmepumpe
Bei kalten Außentemperaturen ist es ökologisch und wirtschaftlich deshalb laut HKI besonders sinnvoll, mit einem holzbefeuerten Kaminofen, Heizkamin oder Pelletsofen das Heizsystem zu unterstützen. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, der installiert ein sogenanntes wasserführendes Festbrennstoffgerät mit Wärmetauscher. Sobald das Kaminfeuer den Aufstellraum erwärmt hat, wird ein Großteil der erzeugten Energie dem Heizungskreislauf zugeführt und steht als Raumheizung sowie Warmwasser zur Verfügung. Weitere Informationen zu Anschaffung, Einbau und Betrieb moderner Feuerstätten finden Sie unter www.ratgeber-ofen.de.