Die Pusch AG aus Marienrachdorf will im Septermber mit der Markteinführung von Pellets aus verschiedenen Biomasserohstoffen beginnen. Der Agrarstick getaufte Brennstoff zeichne sich durch seine hohe Energiedichte, seinen geringen Lagerplatzbedarf und seine gute Transportfähigkeit aus und eigne sich für Großfeuerungsanlagen als Alternative zum klassischen Holzhackschnitzel. “Die gesetzlichen Rahmenbedingungen (Novellierte 1. BImSchV, EU-Norm für Mischbrennstoffe) öffnen und beflügeln den Markt für Mischbrennstoffe merklich”, heißt es in einer Firmenaussendung.
Bereits 2007 hatte das Unternehmen begonnen, seine damals vor allem aus Getreide hergestellten Agrarsticks zu vermarkten. Doch die damalige Preisentwicklung von Agrarrohstoffen und die daraus resultierende Diskussion um dessen Einsatz für “Tank oder Teller” habe die Pusch AG bewogen, neue Biomasseressourcen wie land- und forstwirtschaftliche Rohstoffe und Nebenprodukte für seine Pellets zu testen. In den vergangenen zwei Jahren habe die Forschungsabteilung den Agrarstick zu einem Jumbo-Mischpellet mit einem Durchmesser von mehr als zwölf Millimetern entwickelt.
Auch die Pelletiertechnik hat Pusch an die Verarbeitung der neuen Inhaltsstoffe angepasst. Mit ihr würden sich Holzmischbrennstoffe unterschiedlichster Zusammensetzung in die Form des Agrarstick bringen lassen. In einem neu errichteten Vorführwerk können sich Interessenten über den Prozess der Mischpelletherstellung informieren. Daran angeschlossen ist Global Pellet Center, in dem Mitarbeiter neue Rezepturen für Mischpellets erforschen.
Weitere Informationen:www.agrarstick.de, www.pusch.ag, www.global-pellet-center.de