In Forst bei Cottbus soll eine Produktionswerk für Mischpellets entstehen. Das teilt die FFK Environment GmbH mit. Als Rohstoffe für den Brennstoff will das Unternehmen neben Holz auch Nussschalen oder Stroh einsetzen. Die Kompositpellets sollen Stein- und Braunkohle in Kraftwerken ersetzen. “Der Einsatz klimafreundlicher Ersatzbrennstoffe wird angesichts steigender Rohstoffpreise und der schnelleren Umsetzung der Energiewende weiter zunehmen”, sagt FFK-Geschäftsführer Frank Kochan. Als Hauptabnehmer für seine “grüne Kohle” hat er die großen Energieversorger in Ostdeutschland im Blick.
FFK plant mit Investitionen von zehn Millionen Euro. Damit will das Unternehmen 20 neue Arbeitsplätze in Forst schaffen. FFK zählt zu den führenden Herstellern von klimafreundlichen Ersatzbrennstoffen aus Abfällen in Deutschland. Zu den Kunden der Gesellschaft zählen große Energieversorger wie Eon und Vattenfall sowie führende europäische Zementhersteller wie Heidelberg Cement, Cemex oder Dyckerhoff. Das 1992 gegründete mittelständische Familienunternehmen mit Sitz in Peitz bei Cottbus hat im vergangenen Jahr 26,5 Millionen Euro erwirtschaftet und beschäftigt derzeit rund 116 Mitarbeiter.