Solarwärmeanlage und Pelletsheizung passen gut zueinander

Mittwoch, 18. September 2019 | Autor: Joachim Berner

Ideales Duo: Solarwärmeanlage und Pelletsheizung Ideales Duo: Solarwärmeanlage und Pelletsheizung Langsam wird es Zeit, den Pelletskessel wieder einzuschalten – eine Solarwärmeanlage kann ihn auch im Herbst unterstützen. Worauf es dabei zu achten gilt.

Solarwärmeanlage funktioniert auch im Herbst

Auch in den kühlen Monaten muss man auf die Sonne im Haus nicht gänzlich verzichten. Selbst wenn sie nicht mehr so stark strahlt, kann die Solarwärmeanlage einen Großteil der Energie für das Warmwasser liefern und das zentrale Heizsystem entlasten. Wie groß die Solarwärmeanlage ausfällt, hängt von mehreren Kriterien ab, zum Beispiel, wie gut das Haus gedämmt ist, wie viel Fläche das Dach bietet oder wie viel man investieren will. Die meisten Pelletskesselanbieter bieten inzwischen Solarwärmekomponenten für Komplettsysteme an. Verbraucher können zwischen diversen Standardpaketen auswählen. Der Vorteil: Die einzelnen Komponenten der Heizsysteme wie Pelletskessel, Sonnenkollektoren und Wärmespeicher beziehungsweise Boiler sind in ihrer Leistung und Größe aufeinander abgestimmt.

Systemregler kontrollieren Solarwärmeanlage und Pelletskessel

Für ein abgestimmtes Zusammenspiel von Solarwärmeanlage und Pelletskessel haben die Hersteller intelligente Steuerungstechnik entwickelt. Einige bieten so genannte Systemregler an, die eine große Zahl von Steuerfunktionen für beide Wärmeerzeuger in einem Gerät vereinen. Vorteil der Systemeinheiten: Installateure und Endkunden können den Anlagenbetrieb von einer Oberfläche aus bedienen und dabei auf eine einheitliche Bedienstruktur zurückgreifen, müssen sich also nicht mit zwei Geräten auseinandersetzen.

Sonnenenergie möglichst lange speichern

Um die Sonnenwärme vom Dach in den strahlungsärmeren Monaten wie im Herbst möglichst effektiv und lange nutzen zu können, braucht es einen Schichtspeicher. Sollen Sonnenkollektoren nur Energie für die Warmwasserversorgung liefern, genügt ein Trinkwasserspeicher als Wärmereservoir. Bei ihm bringen die Sonnenkollektoren ihre Wärme über einen Wärmetauscher im Tankboden ein, der Heizkessel über eine Wärmespirale im Speicherkopf. Soll die von den Sonnenkollektoren gelieferte Wärme reichen, um damit auch heizen zu können, sollte entweder ein Pufferspeicher oder ein Kombispeicher im Keller stehen. Pufferspeicher lagern kein Trinkwasser, sondern das warme Wasser für die Heizung. Über einen Wärmetauscher können sie Trinkwasser erwärmen. Kombispeicher kombinieren die Funktion eines Warmwasserspeichers mit der eines Pufferspeichers.

Weitere Informationen zur Solarthermie: https://heat-changers.com/de/

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