Eine Produktionsmenge von 1,65 Millionen Tonnen haben die deutschen Pelletshersteller in den ersten neun Monaten erzeugt. Das meldet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV).
Produktionsmenge soll 2017 bei 2,3 Millionen Tonnen liegen
Von Januar bis September 2017 wurden insgesamt 1,645 Millionen Tonnen Holzpellets in Deutschland hergestellt – 18,7 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2016. “Nachdem der Markt im letzten Jahr aufgrund einiger Firmenübergänge wechselhaft war, hat sich die Produktionsmenge von Holzpellets 2017 auf erfreulich hohem Niveau stabilisiert”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Laut einer Umfrage des Verbandes schätzt die Branche auch die Bevorratung beim Energiehandel als gut ein. Der DEPV hat für 2017 eine Produktionsmenge von 2,3 Millionen Tonnen prognostiziert. Deutschland zählt seit Jahren mit den USA und Kanada und mittlerweile China zu den weltweit größten Pelletsproduzenten.
Hersteller verarbeiten hauptsächlich Sägereste
Mit 99,8 Prozent entsprechen laut dem DEPV nahezu alle im dritten Quartal in Deutschland hergestellten Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1. Industrieware mit einem Anteil von 0,2 Prozent an der Pelletsproduktion bezeichnet der Branchenverband als absolutes Randsortiment. Als Hauptrohstoff für die Pelletsproduktion setzen die deutschen Hersteller hauptsächlich Sägerestholz (97,6 Prozent) ein. Der Anteil an Sackware ist mit 22,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Er hat sich fast verdoppelt.
In Zahlen: Die Holzproduktion in Deutschland im dritten Quartal 2017
- Produktionsmenge Holzpellets
573.000 - Qualitätsklasse
ENplus A1: 99,8 %
ENplus A2: 0,0 %
Industriepellets: 0,2 % - Handelsform
Lose Ware: 77,9 %
Sackware: 22,1 % - Rohstoffeinsatz Holzart
Nadelholz: 99,7 %
Laubholz: 0,3 % - Rohstoffeinsatz Holzsortiment
Sägerestholz: 97,6 %
Rundholz: 2,4 % - Absatzmarkt
Inland: 91 %
Ausland: 9 %
Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH