Pelletspreis rechnet sich
Während Heizölpreise im März massiv steigen bleiben die Holzpelletspreise stabil. Laut Pro Pellets Austria sparen Haushalte tausende Euro.
Haushalte, die mit Holzpellets heizen, im Vorteil
Die Preisschere am Energiemarkt hat im März ein neues Rekordniveau erreicht: Während der Preis für Holzpellets im Monatsvergleich stabil bleibt, ist der Preis für Heizöl extraleicht im Vergleichszeitraum um 55 Prozent gestiegen. Ein durchschnittlicher Haushalt mit einer Pelletsheizung spart damit gegenüber einer Ölheizung 2.387 Euro im Jahr, gegenüber Gas sind es sogar 2.510 Euro. Das hat der Branchenverband Pro Pellets Austria ausgerechnet. „Noch nie war der finanzielle Unterschied zwischen fossilem und nachhaltigem Heizen so brutal wie heute“, kommentiert Geschäftsführerin Doris Stiksl. Haushalte, die jetzt auf Pellets umsteigen, würden viel Geld sparen und in heimische Wertschöpfung investieren statt in fremde Krisenherde.
Branchenverband fordert Fortsetzung der Wärmewende
„Der dramatische fossile Preisschock zeigt einmal mehr, wie fatal die Abhängigkeit von Öl und Erdgas für das Land ist und wie dringend die Wärmewende in Österreich gelingen muss“, sagt Stiksl. Dafür fordert sie ausreichend Fördermittel für den Umstieg auf nachhaltiges Heizen auch im Doppelbudget 2027/28, den Verzicht auf Anreize für fossile Heizsysteme sowie klare und verbindliche Zeitpläne für den Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen. Die Versorgung mit Holzpellets „Made in Austria“ hält sie für langfristig gesichert. Im vergangenen Jahr hätten die 55 österreichischen Pelletierwerke erstmals mehr als zwei Millionen Tonnen Pellets hergestellt, der Inlandsverbrauch habe aber nur 1,5 Millionen Tonnen betragen.