Heizen mit Holz österreichweit am günstigsten

27/07/2011 | : Joachim Berner

Die katastrophalen Meldungen über das Atomdesaster in Fukushima und die langfristige Erdölpreis-Hausse treiben die Energiekosten der Österreicher weiter in die Höhe. Zahlreiche Energieunternehmen haben die Gaspreise in den vergangenen Monaten merklich erhöht. Das teilt der Österreichische Biomasse-Verband mit.  Die Energieholzpreise seien dagegen in den vergangenen Monaten vergleichsweise stabil geblieben. So betrage der Kostenvorteil von Pellets gegenüber Heizöl im Juli 50 %, der gegenüber Erdgas 44 %. Noch günstiger sie das Heizen mit Waldhackgut oder weichem Brennholz.

Preisvergleich für verschiedene Energieträger im Juli 2011. Quelle: Österreichischer Biomasse-Verband Um den Kostenvorteil zu veranschaulichen, hat der Biomasse-Verband die Heizkosten für einen Haushalt mit einem jährlichen Wärmeverbrauch von 20.000 Kilowattstunden berechnet. Demnach würden mit Heizöl extraleicht Kosten von 1.866 Euro entstehen. Die Pellets-Brennstoffkosten dagegen würden nur 928 Euro betragen, eine Ersparnis von 938 Euro. Die höheren Investitionskosten einer Pelletsheizung, die rund die Hälfte über der einer Ölheizung liegen, würden damit bereits nach etwa fünf Jahren eingespielt sein. “Mit möglichen Landes- und Bundesförderungen rentiert sich die Alternative zu Öl schon wesentlich früher”, weißt der Biomasse-Verband auf staatliche Unterstützung von Pelletsheizungen hin.

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