ÖkoFEN brachte im Jahr 1997 zum ersten Mal eine vollautomatische typengeprüfte Pelletsheizung auf den Markt. Im Jahr 2003 startete das Unternehmen mit der Entwicklung der Pellets-Brennwerttechnik. Die Präsentation der ersten Pelletsheizung, die auch die im Abgas enthaltene Wärme nutzt, sorgte ein Jahr später für großes Aufsehen. Die technologische Entwicklung feiert heuer ihr zehnjähriges Jubiläum. Mit dem neuesten Produkt – der im Jahr 2010 entwickelten Pellematic Smart – konnte man die Effizienz sogar noch weiter, auf 106 Prozent, steigern.
12 Prozent Brennstoffersparnis gegenüber herkömmlicher Pelletsheizung
Brennwertsysteme nutzen die im Abgas enthaltene Kondensationswärme. Dabei wird das Abgas so weit abgekühlt, dass der darin enthaltene Wasserdampf kondensiert (verflüssigt) und die latente Wärme freigesetzt wird. Diese wird dem System wieder zugeführt.
Durch die effiziente Nutzung dieser Kondensationswärme erreicht die Brennwertheizung Pellematic Plus einen Kesselwirkungsgrad von mehr als 103 Prozent bezogen auf den Norm-Heizwert. Der höhere Wirkungsgrad und die raumluftunabhängige Betriebsweise ermöglichen somit eine zusätzliche Heizkostenersparnis von jährlich etwa 12 Prozent gegenüber Anlagen mit herkömmlicher Technik.
Wärmetauscher aus High-Tech-Material Carbon
2010 wurde die Brennwerttechnik durch den Einsatz eines Wärmetauschers aus Carbon weiterentwickelt und damit zusätzlich verbessert. Das High-Tech-Material zeichnet sich durch seine hohe Wärmeleitfähigkeit und das geringe Gewicht aus. Wegen der speziell Schmutz abweisenden Oberfläche und der Resistenz gegenüber schwefel- und chlorhaltigem Kondensat ist es für den Einsatz in der Heiztechnik prädestiniert.
95 Prozent weniger Staubemissionen als Holzheizungen älterer Bauart
Zu Beginn der Pelletsheiztechnik waren Holzheizungen vor allem wegen der Staubemissionen nicht unumstritten. Immerhin fielen bei alten Stückholzöfen noch 148 Milligramm pro Megajoule Staubemissionen an. Bei Pelletsheizungen aus den Jahren 1997 und 1998 wurden nur mehr 90 Milligramm pro Megajoule gemessen. Diese Werte wurden im Jahr 2003 von ÖkoFEN durch die Entwicklung der Pellets-Brennwerttechnik noch einmal auf einen Bruchteil reduziert. Bei der Typenprüfung der Pellematic Plus, wie die Pelletsheizung mit Brennwerttechnik bei ÖkoFEN heißt, wurden nur mehr 4 Miligramm Staubemissionen pro Megajoule gemessen. Das sind rund 95 Prozent weniger im Vergleich zu Holzheizungen älterer Bauart.
Pelletsbrennwerttechnik wird zum Standard
Schon bei der Überreichung des bayerischen Staatspreises für die Pellets-Brennwerttechnik im Jahr 2006 meinte der damalige Landwirtschaftsminister Josef Miller, ÖkoFEN schaffe „ein wirtschaftlich nutzbares Potenzial und bringt die nachwachsenden Rohstoffe damit insgesamt ein deutliches Stück voran“.
Die Weiterentwicklung der Pellets-Brennwerttechnik im Jahr 2010 zeigte ÖkoFEN mit der Präsentation der Pellematic Smart, die die Brennwerttechnik in der Pelletsheiztechnik zum Standard machte. Die Pellematic Smart ist ein Schichtspeicher mit integriertem Pelletsbrenner und der gesamten Heizungsinstallation in nur einem Gerät. Ein Vergleich aller zum 1.1.2013 veröffentlichten Typenprüfberichte nach EN303-5 bezogen auf den Kesselwirkungsgrad beweist: Die ÖkoFEN Pellematic Smart ist mit einem Wirkungsgrad von 106 Prozent die effizienteste Pelletsheizung der Welt.
Strom durch Pellets
Das Prinzip dieses Kombigerätes nutzt ÖkoFEN auch im aktuellen Entwicklungsprojekt ÖkoFEN_e. Vor kurzem wurde die erste Pellematic Smart_e – eine Strom produzierende Pelletsheizung in Lembach, Oberösterreich installiert. Damit beweist der Spezialist für Pelletsheizungen einmal mehr seine Innovationskraft und seine führende Rolle im Bereich der Pelletsheiztechnik.
info bitte über eine 36 kw anlage (pellets)