Spatenstich für neues Logistikzentrum
Die steigende Nachfrage nach Pelletsheizungen erfordert den Ausbau der Deutschlandzentrale von Ökofen. Das teilt der Pelletskesselhersteller mit.
Logistikzentrum: Wachstum braucht Platz
Im bayerisch-schwäbischen Mickhausen haben Bürgermeister Mirko Kujath, Markus Knöpfle, Ökofen-Geschäftsführerin Beate Schmidt-Menig, Landrat Martin Sailer und Ökofen-Geschäftsführer Lothar Tomaschko (Foto von links) den ersten Spatenstich für die Erweiterung des Logistikzentrums um eine dritte Halle gesetzt. “Es sind die längst überfälligen politischen Weichenstellungen, mit denen die klimafreundliche Energieversorgung gerade in Deutschlands Heizungskellern vorangetrieben werden soll”, sagt Schmidt-Menig. “Raus aus dem Öl, rein in klimafreundliche Technologien” laute die Devise beim Heizen. Sie beschert Ökofen eine enorme Nachfrage. Das Wachstum braucht Platz: Ein Erweiterungsbau des Logistikzentrums wurde nun dringend erforderlich.
Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein bestimmen Neubau
Ökofen baut sein Logistikzentrum wie zuletzt eine neue Produktionshalle im oberösterreichischen Niederkappel in Holzbauweise nach den Entwürfen des Schwabmünchner Architekturbüros Birkle in Zusammenarbeit mit den Müllerblaustein Holzbauwerken. Rund 680 Kubikmeter Holzbaustoffe aus der Region werden in der in der 80 Meter mal 34 Meter großen freitragenden Halle mit einem halbrunden Tonnendach als Außenfassade, Dämmstoff, Streben oder Träger genutzt. “Rund 460 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid werden dadurch langfristig aus der Atmosphäre gebunden und eingespart”, erklärt Schmidt-Menig. Durch die nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland wachse die für den Neubau verwendete Holzmenge in den heimischen Wäldern in nur fünf Minuten nach.