Stefan Ortner mit Vater beim Spatenstich
Seinen Firmensitz im oberösterreichischen Niederkappel vergrößert Ökofen. Der Pelletskesselhersteller verdoppelt seine Produktionsfläche und errichtet ein Logistikzentrum.
Ökofen erweitert Unternehmenszentrale
Mit dem Bau eines Logistikzentrums hat Ökofen Ende April begonnen. 20 Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Bau. “Nach dem erst im Jahr 2020 errichteten Erweiterungsbau schafft der neuerliche Zubau dringend benötigte Flächen für die Produktion der Pelletsheizungen”, erklärt Geschäftsführer Stefan Ortner. Sein Unternehmen schaffe 50 Arbeitsplätze in der Region und baue nachhaltig. Ökofen habe schon beim Neubau 2007 und bei der Erweiterung der Produktionshalle 2019 bewiesen, dass Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sehr gut Hand in Hand gehen könnten. So setze das Unternehmen auch beim Bau des neuen Logistikzentrums auf regionales Holz als Baustoff, erneuerbare Energie und Maßnahmen für Biodiversität. Im Frühjahr 2022 soll die neue zweigeschossige Halle ihren Betrieb aufnehmen.
Wie Produktionsausbau mit Mitarbeiterpflege und Naturschutz einhergeht
So soll das neue Logistikzentrum aussehen
Die Betriebserweiterung ermöglicht Ökofen, die Produktionskapazität deutlich zu erhöhen und so auf die stark wachsende Nachfrage nach klimafreundlichen Heizsystemen zu reagieren. “Mit der Erweiterung verdoppeln wir die Produktionskapazität auf bis zu 40.000 Pelletsheizsysteme pro Jahr”, erläutert Ortner. Um die Versiegelung durch Parkplatzflächen zu vermeiden, werden die Auto-Abstellplätze in das untere Geschoss des Erweiterungsbaus integriert. Auch rund um das neue Gebäude steht die Ökologie im Vordergrund: Bäume, ein Biotop, eine eigens angelegte Insektenwiese sowie Strauchhecken sollen Pflanzen und Tieren wertvollen Lebensraum bieten. Auch an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter denkt die Firma: Sie bietet ruhige, helle Arbeitsplätze ohne Fließband und verzichtet auf Schichtarbeit. Im Zuge des Neubaus will Ökofen außerdem eine bestehende Photovoltaikanlage um 130 Kilowatt ausbauen, zusätzliche Stromspeicher installieren sowie seinen Ladepark für Elektrofahrzeuge um 100 Stationen erweitern.