ÖBV: Klimaschutzmilliarde sichert regionale Wertschöpfung

Dienstag, 14. Juli 2020 | Autor: Joachim Berner

Leonore Gewessler: Kimaschutzmilliarde Leonore Gewessler: Kimaschutzmilliarde Der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV) begrüßt die von der Bundesregierung vorgestellte Klimaschutzmilliarde. Mit ihr stünden zukunftsweisende Mittel zur Verfügung, um den Ausstieg aus Erdöl- und Erdgasheizungen mit kontinuierlichen Fördermaßnahmen zu begleiten.

Klimaschutzmilliarde sichert heimische Arbeitsplätze

Den Einbau von Ölkesseln im Neubau hat die österreichische Bundesregierung bereits zum Jahresbeginn verboten. Das Verbot von Ölkesseln bei einem Heizungswechsel soll ab 2021 folgen, der verpflichtende Austausch von über 25 Jahre alten Ölkesseln ab 2025 und der Austausch aller fossilen Heizkessel bis 2035. “Jede Holzheizung, die eine Ölheizung ersetzt, sichert einen halben inländischen Arbeitsplatz in der Industrie und Installationsbranche, stärkt die heimische Wertschöpfung und schützt das Klima durch die Nutzung nachwachsender Rohstoffe”, erklärt ÖBV-Präsident Franz Titschenbacher. Der Stahl für die Kessel, das Know-how für die Produktion effizienter und feinstaubarmer Biomassekessel sowie die Technik für die Produktion von Holzbrennstoffen würden großteils aus Österreich stammen. Mit dem mehrjährig angelegten Budget der Klimaschutzmilliarde herrsche Planungssicherheit für Unternehmen und Konsumenten. “Das sichert nicht nur die Energiewende, sondern auch unseren Vorsprung am Weltmarkt.”

Klimaschutzmilliarde soll Konjunktur beleben

“Wir werden in den Jahren 2021 und 2022 jeweils eine Klimaschutzmilliarde investieren”, hatte Bundesumweltministerin Leonore Gewessler Mitte Juni angekündigt. 750 Millionen Euro davon sind für für die thermische Sanierung, für die Raus aus dem Öl-Förderung, klimafreundliche Nah- und Fernwärme und für moderne Heizsystem vorgesehen. Die Ministerin will dabei besonders auf energiearme Haushalte achten. Sie sollen eine besondere Unterstützung für den Heizungstausch bekommen. legen. Zudem sollen bei Sanierungsvorhaben rechtliche Barrieren im Wohn- und Mietrecht aus dem Weg geräumt und weitere steuerliche Anreize geschaffen werden. “Außerdem werden wir mit einer Umsatzsteuersenkung auf Reparaturen von 100 Millionen Euro einen Beitrag gegen die Wegwerfgesellschaft leisten und entsprechende Dienstleistungen unterstützen”, versprach Gewessler.

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