MAP 2020: BAFA hat viel zu tun
Die zu Jahresbeginn erhöhte Förderung für Ökoheizungen im Marktanreizprogramm (MAP 2020) wird stark nachgefragt. Das meldet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
MAP 2020: Antragszahlen haben sich um die Hälfte erhöht
Seitdem die Förderanreize im MAP 2020 mit einem Ökobonus deutlich verstärkt wurden, sind Investitionen in klimafreundliche Heizungen stark gestiegen: Im ersten Quartal 2020 wurden 47.500 Förderanträge gestellt – 150 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Insbesondere die neu eingeführte Austauschprämie für Ölheizungen wird laut BAFA nachgefragt. Sie werde bei fast der Hälfte der gestellten Anträge beantragt. “Wegen der Corona-Krise werden wir ganz besonders auf schnelle und unbürokratische Verfahren achten, denn jeder erfolgreiche Antrag bedeutet einen Auftrag für einen Handwerker vor Ort”, sagt BAFA-Präsident Torsten Safarik.
Bau- und Sanierungskredite werden ebenfalls nachgefragt
Neben dem MAP 2020 zahlen sich auch die verbesserten Konditionen in den Förderprogrammen für energieeffizientes Bauen und Sanieren aus. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Förderzahlen laut der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im ersten Quartal 2020 deutlich gesteigert. Für die Errichtung oder den Ersterwerb eines Effizienzhauses hat sie in den Monaten Januar bis März bereits 18.800 Anträge erhalten. Auch bei energieeffizienten Sanierungen – zum Beispiel durch den Einbau neuer Fenster, die Dämmung einzelner Gebäudeteile oder Komplettsanierungen– zeigen die verbesserten Konditionen demnach Wirkung. Über 26.500 Anträge wurden allein im ersten Quartal in diesem Segment gestellt.