Klimavolksbegehren startet Postkartenaktion
Mit einer Postkartenaktion will das Klimavolksbegehren die österreichische Bundesregierung an die Dringlichkeit nachhaltiger Investitionen und einer mutigen Klimapolitik erinnern. Die Menschen sollen ihre entsprechenden Forderungen an den Bundeskanzler Sebastian Kurz schicken.
Klimavolksbegehren startet Postkartenaktion
Das Klimavolksbegehren hat am 8. Mai eine Postkartenaktion gestartet. Mit ihr will sie die österreichische Bundesregierung an das Versprechen ihres Regierungsprogramms erinnern, eine zukunftstaugliche Klimapolitik umzusetzen. “Ein erfolgreiches Krisenmanagement, auch in Anbetracht der sich anbahnenden Klimakrise, verlangt ein Neudenken von staatlichen Förderungen”, sagt Klimavolksbegehren-Sprecherin Katharina Rogenhofer. Österreich müsse sich zwischen Subventionen und Staatshilfen für fossile Konzerne und Ausbeutung der Erde oder mehr Geld für den Klimaschutz und nachhaltige Arbeitsplätze entscheiden. Die Investitionen, die jetzt getätigt würden, seien Investitionen in die Zukunft.
Jeder kann bei Postkartenaktion mitmachen
Mit rund 40 Milliarden Euro will die österreichische Bundesregierung die heimische Wirtschaft stützen. “Deshalb müssen wir jetzt Druck aufbauen, denn diese Zahlungen können uns langfristig hunderttausende Arbeitsplätze sichern, eine regionale und nachhaltige Wirtschaft schaffen und uns auf Klimakurs bringen”, erklärt Rogenhofer. Dabei soll die Postkartenaktion helfen. Bis 20. Mai können Österreicherinnen und Österreicher ihre Forderungen an die Regierung für den Klimaschutz auf eine an das Bundeskanzleramt adressierte Postkarte schreiben und in einem Kuvert an das Klimavolksbegehren senden. Es sammelt die Karten und übergibt sie am 22. Mai gemeinsam an Bundeskanzler Kurz.
- Adresse Bundeskanzleramt: Ballhausplatz 2, 1010 Wien
- Adresse Klimaschutzbegehren: Birkenstraße 30/1, 3032 Eichgraben