„Warum sollten Holzpellets das einzige Produkt sein, das nicht teurer wird.“

Mittwoch, 05. Juni 2013 | Autor: Joachim Berner

Auch der Preis für Holzpellets steigt. Im Interview mit Pelletshome.com erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV), was den Pelletspreis in diesem Winter getrieben hat.

Herr Bentele, bei Pelletshome.com haben sich in letzter Zeit immer wieder Verbraucher über die Preissteigerungen bei Holzpellets beschwert. Dabei äußerten sich manche kritisch über die Branche, die angesichts des Marktwachstums absahnen würde. Wie stehen Sie zu dieser Kritik?
Die Preisentwicklung bei Holzpellets ist weder an spekulative Einflüsse noch an den Ölpreis gekoppelt, sondern ergibt sich anhand der Marktmechanismen von Angebot und Nachfrage. Bei der ausgeprägten Anbieterstruktur kann auch niemand mal schnell an der Preisschraube drehen. Das zeigt die Preissteigerungsrate klar auf, die in den vergangenen zehn mit 33 Prozent doch recht bescheiden war.

Worin liegen die aktuellen Preissteigerungen über diesen Winter begründet?
Die in den vergangenen Jahren übliche Situation, dass das Angebot immer deutlich über dem Verbrauch lag, hat sich im vergangenen Herbst anders dargestellt. Das Rundholzangebot stagnierte und die Sägewerke haben weniger Schichten gefahren. Da Pellets zu 90 Prozent aus Sägespänen erzeugt werden, ist die Produktion darauf angewiesen. Da die Sägespäne über diesen Winter sehr teuer waren, hat sich das auch im Pelletpreis geäußert.

Gibt es einen Ausweg aus der Situation für die Branche?
Bei einem Pelletpreis, der den gesamten Winter über in Deutschland immer mindestens 30 Prozent günstiger als der Ölpreis war, bedeutet die Frage nach einem Ausweg für mich ein Jammern auf sehr hohem Niveau. Vielleicht sollte jeder, was der DEPV mit seinen Veröffentlichungen praktiziert, Pelletpreise immer in Relation zum Ölpreis kommunizieren. Das ist ähnlich wie im ICE zwischen Stuttgart und Köln: Wenn der zwanzig Minuten Verspätung hat, setzt bei den Fahrgästen sofort lautes Jammern ein. Wenn man aber fragt, wer seinen Termin pünktlicher mit dem Auto eingehalten hätte, ist schnell Ruhe im Abteil.

Während sich Verbraucher über zu hohe Pelletspreise beschweren, gibt es Brennstoffhändler, die über zu niedrige Pelletspreise klagen, sodass sie kaum am Geschäft mit Holzpellets verdienen können.  Kann das gut sein für die Branche?
Nein. Eine Branche, die sich entwickeln will, muss den Branchenteilnehmern ein gutes Auskommen ermöglichen. Ohne Marge verlieren Pellethändler das Vertrauen ins Geschäft. Wenn der Pellethandel aber nicht flächendeckend vertreten ist, kann das nicht gut für die Qualitätsentwicklung sein – und das ist nicht im Sinne der Verbraucher.

Dann müssten Holzpellets eigentlich teurer werden, damit ein gesundes Geschäft mit ihnen möglich ist?
Ich bitte Sie. Warum sollten Holzpellets das einzige Produkt sein, das nicht teurer wird. Anhand der Erfahrung Ihres Portals in Sachen Pelletmarkt empfinde ich diese Frage als gezielte Provokation und bleibe daher gelassen.

Müsste die Branche den Verbrauchern die Kalkulation nicht erklären, anstatt immer nur auf die vermeintliche Preisstabilität des Brennstoffs hinzuweisen?
Ein ganz klares Ja. Der Pelletpreis alleine sagt nichts aus – und auch der Vergleich mit dem Ölpreis hinkt. Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung von der Investition über Zuschüsse und bis zu den Betriebskosten ist der richtige Ansatz. Dazu müsste man beim Verbraucher ein gewisses Verständnis für ökonomische Zusammenhänge erwarten. Rechenkunst à la schwäbische Hausfrau kann man aber leider heute nicht mehr überall voraussetzen.

Welche Preisentwicklung erwarten Sie in naher Zukunft?
Eine Entwicklung, die kontinuierlich einen angemessenen Abstand zum Ölpreis aufweist. Dafür wird auch die zunehmende Internationalisierung sorgen. Mit einem steigenden Pelletpreis nimmt die Bedeutung von Importen zu. Das erfreut mich als nationalen Verbandsvertreter nicht unbedingt, aber auch unser Markt ist offen. Importe werden den Preis zusätzlich stabilisieren. Wir werden allerdings aufpassen, dass die Qualität und die nachhaltige Herkunft der Einfuhren gesichert sind. Dafür haben wir mit der ENplus-Zertifizierung das richtige Instrument.

Warum lohnt es sich auch bei steigenden Brennstoffpreisen, in eine Pelletheizung zu investieren?
Sie sind aber hartnäckig. Da ich nur Experten kenne, die glaubwürdig die Vergangenheit erklären können, will ich mich da nicht aus dem Fenster lehnen. Ich würde daher sagen: Weil der gesunde Menschenverstand es einem bei realistischer Abwägung der wichtigsten Faktoren sagt.

Weitere Informationen zur Preisentwicklung von Holzpellets in Deutschland finden Sie im Internet unter http://www.depv.de/startseite/marktdaten/pelletspreise/

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17 Kommentare

  1. Heinz Eppler sagt:

    Was rechtfertigt den um 10% höhren Pelletpreis in Deutschland, gegenüber dem in Österreich ?
    Warum ist der Preis in Österreich um 10% niedriger ?

  2. Markus Knoll sagt:

    18% (in Worten: Achtzehn Prozent!) in einem Jahr, Herr Bentele- das ist nicht “teurer”, das ist eine Preisexplosion; sowas gab’s ja schon einmal- da hat man sich um eine 5jährige Preisgarantie bemüht… und jetzt? Fehlanzeige.

    Kann mir schon vorstellen, woran’s liegt- an dem Erneuerbare-Wärme-Einspeisegesetz der Briten, die ähnlich überrissene Vergütungen für den Eigenverbrauch wie bei uns für PV-Strom zahlen, wodurch German Pellets selbst aus den USA dorthin importiert :-(

    Jedenfalls bedarf da wohl jeder dynamische Vollkostenvergleich einer Revision- was, bei Anlagenpreisen i.d.G.v. 20.000 (ja, auch die Österreicher knapsen eifrig ab am BAFA – Kuchen) eventuell für die Holzpillen nach hinten losgehen könnte; erst recht, wenn Gas im Gehsteig liegt und eine gute Therme nur ein Drittel kostet…

    • Klaus sagt:

      Hallo, da wird eine emporstrebende, ökologisch sinnvolle Heizungsindustrie bereits im Kleinkindalter von raffgierigen Holzherstellern geknebelt. Warum soll sich der Bürger einen teureren Pelletkessel (1/3 teurer als Öl) zulegen, wenn die Raffkes den Brennstoff immer schön dem Öl folgen lassen? Wird neben Erdwärme bald wieder die Kohle eine Rolle bei der Wärmeversorgung spielen? Die Preistreiber auf dem Pelletmarkt werden wohl wissen was sie tun. Kein Mensch baut bei den Aussichten eine Pelletheizung ein. Ich habe ein Pelletwerk besucht. Vielleicht teilt der große Geschäftsführer des Verbandes mal den Leuten mit ,was die Herstellung einer Tonne Pellet kostet und zu welchem Preis sie verkauft wird! Soweit zur schwäbischen Hausfrau! Ganz so blöd ist der Bürger nun doch nicht.

  3. Franz Rischanek sagt:

    Wer sich heute bei einem Neubau statt für Erdwärme noch immer für Öl- oder Pelletsheizung entscheidet, dem ist nicht zu helfen!

  4. Anke-Michaela Reuter sagt:

    Ich will es einmal ganz einfach formulieren: Warum steigt die Nachfrage an Pellets? Weil mehr Pelletsheizungen und Pelletöfen verkauft werden. Warum werden diese vermehrt verkauft? Weil die Betreiber Energiekosten einsparen müssen. Die Einsparung und die damit verbundene Amortisationszeit für die Neuanschaffung von Pelletgeräten ergibt sich aus der Differenz zwischen den Preisen für fossile Brennstoffe und dem Pelletspreis. Schrumpft diese Differenz in dem rasenden Tempo wie im letzten Jahr, wird damit die wesentlichste Argumentationsgrundlage für Heizungsbauer und Ofenstudios gegenüber den Eigenheimbesitzern vernichtet, ihre Heizungsanlage umzurüsten.
    Das Ergebnis wird eine Stagnation der Umrüstung auf pelletsbetriebene Heizungen / Öfen sein. Womit Sie dann bald wieder in der Position der vergangenen Jahre wären: Das Angebot an Pellets wird wieder die Nachfrage übersteigen. Das kann auch nicht für Sie zielführend sein Herr Bentele.

    Noch eines zum guten Ton in Interviews.
    Ich zitiere Sie: “Dazu müsste man beim Verbraucher ein gewisses Verständnis für ökonomische Zusammenhänge erwarten. Rechenkunst à la schwäbische Hausfrau kann man aber leider heute nicht mehr überall voraussetzen.”

    Da hat es mir ehrlich gesagt die Sprache verschlagen. Wir in unserem Ofenstudio, erleben täglich hautnah die echte Energiearmut in Deutschland und die Not der Menschen, die ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben. Auf ökonomische Zusammenhänge zu verweisen und latent zu unterstellen, der Endverbracuher sein nicht willens oder in der Lage zu sparen empfinde ich an dieser Stelle als zynisch und in höchstem Maße taktlos Herr Bentele.

  5. Merkur sagt:

    Ich empfinde einige Äusserung von Herrn Bentele verständlich, andere dagegen nicht.

    Eine Pelletheizung rechnet sich aufgrund der sehr hohen Investitionskosten nur mit einem günstigen Brennstoffpreis über die Lebenszeit der Heizung. Wenn dieser Preis in einem Jahr um ~20% steigt und jemand kritisch nachfragt ist ein Verweis auf den immer noch teureren Ölpreis deutlich zu einfach. Davon zu sprechen das es sich um “Gejammer” handelt empfinde ich als sehr provozierend.

    Da leider der ökologische Aspekt nur bei wenigen in die Rechnung mit einfließt, der Öl-/Gaspreis aktuell eher deutlich sinken, werden sich viele Personen die Investition in eine Pelletheizung nochmal überlegen.

  6. Renate Graumann sagt:

    Die Pelletsbosse sollen nicht denken, dass der Verbraucher noch lange still hält und die Überteuerung zahlt. Wenn sich das Rad überdreht, gehen doch noch viele ältere Pelletsverbraucher auf Erdwärme über , besonders dann, wenn der Heizkessel nach einiger Zeit erneuert werden muss, und das wird bei alten Feuerungsanlagen dieser Art bald der Fall sein. Also Vorsicht Herr Bentele!! Habgier zahlt sich nicht aus. Renate Graumann

  7. pm-net sagt:

    Wir installieren Pelletheizungen und stehen absolut hinter diesem Produkt, da wir den ökologischen Nutzen kennen!
    Wir halten den momentanen Preisanstieg für absolut kritisch und befürchten eine Reaktion am Heizungsmarkt wie durch die plötzlich teureren Pellets 2007.
    Die Branche hat anscheinend nichts gelernt, oder schnell vergessen. Da helfen auch Herrn Benteles Antworten nichts, wirken zynisch. Wir brauchen dringend wieder eine Preissenkung an dann stabile Preise, sonst ist das Vertrauen wieder dahin.

  8. Dieter sagt:

    Der Grund für die anhaltende Hochpreisphase liegt in den Preisen für die Rohstoffe begründet. Die Pelletierer verwenden am liebsten feines Siebgut um die Kosten für das zerkleinern möglichst gering zu halten. Da die Bauindustrie schwächelt lagen die Schnittholzläger voll. Dies hat zur Folge, das die Säger nur rund 30 Prozent der Mengen herstellen. Aufgrund von Angebot und Nachfrage steigen die Preise an. Um dennoch zu Produzieren müssen zusätzlich grobere Materialien wie z.B. Hackschnitzel verwendet werden. Der Produktionsprozess wird demnach durch die gestiegenden Preise und die höheren Produktionskosten teurer.

    Vergleicht man nun die Heizölpreise so wird man feststellen, das sich die Preise je 100l deutlich verändert haben.
    2002 > 40.- Euro
    2010 > 60.- Euro
    Februar 2013 > 93.- Euro
    Juni 2013 > 84.- Euro
    Grundsätzlich liefern die Preisannäherungen zwischen fossilen Brennstoffen und Biomasse immer nachteileige Argumente für einen Umstieg. Allerdings wird der Preis bei den fossilen Brennstoffen nicht Halt machen. Auch die Biomasse wird weiter, jedoch nicht so expansiv, ansteigen.

    Grundsätzlich lohnen sich die Investitionskosten nur wenn über die Brennstoffpreise entsprechende Einsparungen zu erzielen sind. Soweit zu den Kenntnissen von schwäbischen Hausfrauen.

    Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann ist die Tatsache das eine Biomasse Brenntechnik dreimal soviel Kosten verursacht wie ein Öl- oder Gaskessel. Ich gehe davon aus, dass die Kesselhersteller ebenfalls wie die besagten Hausfrauen rechnen und sich an damaligen Pelletpreisen orientiert haben. Bei einer Nutzungsdauer von ca. 18-20 Jahren wird der Einspareffekt gegengerechnet. Und schon ist die Preisfindung abgeschlossen. Hier Herr Bentele sollten Sie mehr Einfluss nehmen.

  9. Der Artikel bekräftigt mich in meinem Entschluss in mein privates Haus keinen Pelletkessel einzubauen!
    Beobachtet man die Preissteigerungen der letzten Monate und liest den Artikel (mit der kaum zu überbietenden überheblichen Einstellung des Verbandes) ist klar, dass die zu erwartenden Preissteigerungen während der recht langen Amortisationszeit (mit deutlich höheren Wartungskosten) diese einholen und das Blatt wenden wird (mit oder ohne “Rechenkunst à la schwäbische Hausfrau)”. Schade – eigentlich ökologisch sinnvoll – aber es gibt ja auch andere Alternativen zu fossilen Brennstoffen – und die werden wir dann in Zukunft unseren Bauherren empfehlen.
    architekten bremer + bremer

  10. Pablo Schauer sagt:

    Die Antworten von Herrn Bentele sind ganz einfach eine Frechheit. Wer sich eine neue Heizung einbauen will, sollte sich zweimal überlegen, ob er sich solchen Leuten ausliefern will!

  11. Hansmann sagt:

    und die Alternativen sind derzeit m.E. lediglich die vielgepriesenen Wärmepumpen.
    Diese verbrauchen elektrische Energie!
    Solange diese elektrische Energie noch aus atomaren und fossilen Brennstoffen gespeist wird, kann das keine akzeptable Alternative sein!
    Oder werden hier wieder die Interessen der konventionellen Stromerzeuger bedient?

  12. minor sagt:

    Ich habe 2012 im September auf Pellets umgerüstet. der damalige Preis / to. war 222 €. Heute bezahle ich – ebenfalls im September – . allerding sein Jahr später ( 2013 ) 279 €. Das sind nach ” schwäbischer Hausfrauenrechnung ” ( gell….Herr Bentele.!!?… ) weit über 25% Erhöhung in einem Jahr. Das nennt man nicht mehr nur eine Erhöhung, das ist eine Presiexplosion ! Der Hauptgrund einer 3- fachen teureren Pelletsanlage gegenüber den Alternativen ist aber nun mal neben der ökologie der günstigere Pelletsbezugspreis mit dem sich die Anlage irgendwann ja auch mal armortisieren muss. ! ( Man darf allerdings die erhöhte Wartungskosten nicht vergessen !! ) Fällt dieser günstigere Pelletspreis in sich zusammen ( also wird deutlich teurer ) armostisiert sich da schon bald gar nichts mehr ! Ergo .. die schwäbische Hausfrau oder ich haben sich da verrechnet. Was die Folgen sein werden , ausser dass ich mich schon heute in den allerwertesten beissen könnte vor Wut , liegen bereits jetzt klar auf der Hand und wurden oben ja schon teilweise sehr gut beschrieben. Ihr zynischer Ton Herr Bentele wird ihnen irgendwann im Halse stecken bleiben und ihre Branche wird es bald zu spüren bekommen. Kein Mensch wird künftig die 3- fache teurere ( Heizungs- ) Umrüstung zahle, nur weil er dann weiss , dass er Pellets statt Öl oder Kohle verfeuert…!! Mir ist – wie auch anderen – Ökologie und Nachhaltigkeit schon wichtig, aber alles hat irgendwann seine Grenzen .
    Im Jahr 2012 habe ich für über 30.000€ komplett auf Pellets umgerüstet und schon ein Jahr danach werde ich von dieser Industrie oder Branche anschließend dafür “belohnt” oder besser …verarscht. So ist das und nicht anderst. Ich jedenfalls werde künftig meine Konsequenzen daraus ziehen und solch einen Fehler niemals mehr machen in meinem Leben. Pellets ökologisch ja, aber rechnerisch und praktisch …?…nein danke !

    • schilling sagt:

      Hallo
      habe den beitrag gelesen erstens sollten sie mal überlegen wo und zu welchen Preisen sie ihre Pellets kaufen .
      ich besitze seit 2003 eine pelletsheizung fange an die Preise zu studieren im April kaufe meistens juli August
      abnahme 10 Tonnen im Jahr angefangen hatte ich mit 165 euro die tonne moentan bin ich immer noch bei 195 euro die Tonne also mal besser die Preise vergleichen und auch handeln nichts auf FRühjahraktionen oder andere Verträge reinfallen und genügend Lagerkapazität haben also momentan ca 40 cent kosten gegnüber heizöl 59 cent immer noch 19 cent gespart

  13. Bernhard aus der Oberpfalz/Bayern sagt:

    Ich habe im Frühjahr 2012 meine alte Ölheizung rausgehauen und dafür eine neue Pelletheizung installiert (15 kW). Konnte die Anlage echt günstig einkaufen, aber die plötzlich so stark gestiegenen Pelletpreise ärgern mich genauso. Man kann nur hoffen, dass diese nicht weiter steigen, denn der Ölpreis ist in den letzten Monaten um ca. 10 Cent pro Liter gefallen. Wenn ich jetzt vergleiche mit Öl, dann spare ich immer noch mit der Pelletheizung ca. 700 Euro im Jahr (Ölpreis z. Zt. bei 2500 l beträgt 80 Cent, sind also 2000 Euro im Jahr im Vergleich zu Pellets, bekomme übermorgen 5 Tonnen zu einem Preis von 1294 Euro/EN Plus Qualität). Man kann nur hoffen, dass sich die Preise nicht weiter erhöhen. Aber dennoch, denke ich, dass auch ein wichtiger Aspekt die CO2-Neutralität ist ggü. dem Öl. Sonst würde die Erde noch schneller dahinsiechen und ebenso die Menschheit. Darum darf man das nicht außer Acht lassen und gibt dennoch ein gutes Gefühl für die Umwelt was getan zu haben.

  14. Karolin sagt:

    Wir haben seid 4 Jahren eine Pelletheizung . Mit dieser sind wir sehr zu frieden und mit den Preisen nicht mehr. Vor 4 Jahren kostete 1Tonne 175 € heut250-260 €. Da wird man doch nach strich und faden abgezockt. Der Herr Bentele kann ja gut reden er verdient ja an uns Kd. Und arogant ist er auch noch. wie man sich da nur währen kann.

    • Pelletproduzent sagt:

      Vielleicht sollte mal einer die Zusammensetzung des Pelletpreises erläutern :

      Rohstoffkosten der Sägespäne im Herbst 2013 110€
      Produktion Strom,Stärke,Trocknungswärme,
      Anlagenkosten,Ersatzteile,Personal,Lagerh. 75€
      Transport zum Endkunden.(pro Tonne) 20€
      Marge des Produzenten 10%. Ca. 20€ Marge des Händlers 10%. Ca. 20€
      Steuer 7%. Ca. 17€

      Wobei 10 % Marge nur bei ausgelasteten Werken und
      Sehr guten Absätzen möglich sind und eher Wunsch als Realität sind.

      Zusammen ergibt das ca. 267€ andere Preise sind meist durch höhere Transportkosten, geringe Abnahmemengen oder Abweichungen in den Herstellungskosten bedingt.

      Der Einsatz von Rundholz aus deutschen Vorkommen ist in der Regel aufgrund der höheren Kosten im Einkauf und der Produktion, überhaupt nicht möglich.

      Die Preise werden bestimmt durch die verfügbare Menge an Sägespänen und deren Preis.
      Die Produktionskosten werden durch die Energiekosten und die Auslastung der Produzenten bestimmt.

      Davor steht noch der Rundholzpreis für die Sägewerke und der explodiert in den letzten Jahren wirklich.

      Ich möchte allerdings meinen Vorrednern zustimmen, eine Übertreibung bei den Preisen kann sich die doch noch junge Branche nicht erlauben.

      Dies wird aber wie richtig erkannt durch den Wettbewerb innerhalb der Branche und vor allem, durch den Wettbewerb zu fossilen Brennstoffen ausgeschlossen.

      Pellets werden zwar nicht die Welt retten, sind aber gerade in Deutschland eine nachhaltige Alternative zu
      den fossilen Brennstoffen.

      Oder wer glaubt wirklich Öl ist unend

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