Die Holzvergaseranlagen der im niederbayerischen Neufahrn ansässigen Spanner RE2 GmbH arbeiten nun auch mit Holzpellets. Entsprechende Tests seien erfolgreich verlaufen, meldet das Unternehmen. Dazu musste es den Prozess der Vergasung selbst sowie die Zuführung des Rohstoffs in die Anlage anpassen. Bislang hat Spanner RE2 für die Vergasung handelsübliche Hackschnitzel eingesetzt. Mit dem Brennstoff Pellets kann die Firma nach eigenen Aussagen den Einsatzbereich ihrer Anlagen erweitern.
Die Blockheizkraftwerke bieten eine elektrische Leistung zwischen 30 und 45 Kilowatt und erzeugen Wärme mit einer Power von 70 bis 110 Kilowatt. “Für den Kunden bedeutet die Vereinfachung bei den Prozessen vor allem eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit”, erklärt Spanner-Geschäftsführer Thomas Bleul. Bei einer Anlage mit 40 Kilowatt elektrischer Leistung und einer Laufleistung von 7.500 Stunden im Jahr übertreffe der Ertrag für den erzeugten Strom die Brennstoffkosten deutlich. Bleul ist überzeugt, dass er mit seinen Pellets-BHKWs vor allem in Gewerbebetrieben, Hotels, Schulen und Schwimmbädern punkten kann.
