Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik Oktober 2021

Montag, 15. November 2021 | Autor: Joachim Berner

BAFA-Monatsstatistik Oktober 2021 BAFA-Monatsstatistik Oktober 2021 Die BAFA-Monatsstatistik Oktober 2021 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze gegenüber dem Vormonat mit 17.888 fast gleich geblieben.

BAFA-Monatsstatistik Oktober 2021

Im Oktober 2021 gingen 5.713 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind zehn Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 3.023 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es zehn Prozent mehr. Außerdem sind 5.776 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – zwei Prozent mehr als im September 2021.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik Oktober 2021 führt 2.718 solcher Anträge auf (minus neun Prozent). Für Wärmenetze gingen 658 Anträge ein (minus sieben Prozent).

Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Ab 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.

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