Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik Mai 2021

Dienstag, 15. Juni 2021 | Autor: Joachim Berner

BAFA-Monatsstatistik Mai 2021 BAFA-Monatsstatistik Mai 2021 Die BAFA-Monatsstatistik Mai 2021 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger gegenüber dem Vormonat um ein Prozent auf 20.419 gestiegen.

BAFA-Monatsstatistik Mai 2021

Im Mai 2021 gingen 6.613 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind acht Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 4.285 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es fünf Prozent mehr. Außerdem sind 5.061 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – ein Prozent weniger als im April 2021.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik Mai 2021 führt 3.428 solcher Anträge auf (minus ein Prozent). Für Wärmenetze gingen 1.032 Anträge ein (plus acht Prozent).

Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Ab 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.

 

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