Das österreichische Umweltministerium hat die Förderungsaktion “Umweltfreundlich Heizen” über den 31. Oktober 2015 hinaus unbefristet verlängert. Mit dem Programm unterstützt es den Bau, die Erneuerung und Umrüstung von Holzheizungen bis 400 Kilowatt Leistung und Solarwärmeanlagen bis 100 Quadratmeter Kollektorfläche in Betrieben und unternehmerisch tätigen Organisationen. Auch Vereine und konfessionelle Einrichtungen können Förderanträge stellen.
Holz lohnt sich mit Sonne
Antragsberechtigte bekommen eine Förderpauschale für ihre Holzheizung. Sie beträgt 135 Euro pro Kilowatt bis zu einer installierten Leistung von 50 Kilowatt. Für jedes weitere Kilowatt Holzpower gibt es 60 Euro. Trägt der Holzkessel das österreichische Umweltzeichen besteht die Möglichkeit auf einen Zuschlag von zehn Euro pro Kilowatt – ebenso, wenn gleichzeitig eine Solarwärmeanlage installiert wird. Das Ministerium fördert Holzheizungen nur in Gebieten, in denen keine Möglichkeit zum Anschluss an eine biogene Fernwärmeversorgung besteht. Ausnahme: Der Fernwärmebetreiber bestätigt, dass ein Anschluss für das betroffene Objekt nicht möglich ist.
Sonne lohnt sich mit Holz
Bei der Solarförderung richtet sich der Zuschuss nach der Art und Größe der Sonnenkollektoren. So erhält 130 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche, wer Standardkollektoren einsetzt. Vakuumkollektoren werden mit 170 Euro und Luftkollektoren mit 110 Euro gefördert. Für Kollektoren mit österreichischem Umweltzeichen und die gleichzeitige Installation einer Holzheizung gibt es pro Quadratmeter einen Zuschlag von zehn Euro. Neben den Investitionskosten können sich die Betriebe auch Planung und Montage bezuschussen lassen. Ob das Solarsystem umweltfreundliche Energie zur Warmwasserbereitung, Raumheizung, Schwimmbadheizung oder Prozesswärme liefert, spielt keine Rolle.
Alle weiteren Informationen finden Sie im Internet unter www.umweltfoerderung.at/umweltfreundlichheizen