Abgasmessung bei einer Wartung
Wer eine effiziente Heizung hat, möchte sicher, dass dies so bleibt. Deshalb empfiehlt es sich, die Anlage einmal im Jahr von einem Fachmann bei einer Wartung überprüfen zu lassen.
Die Kosten einer Wartung lassen sich steuerlich geltend machen
Warum es Sinn macht, seine Heizung warten zu lassen? „Ein gut gewartetes System arbeitet effizienter, senkt Energiekosten und verlängert die Lebensdauer der Geräte“, antwortet Herbert Oberhagemann, der das Regionalbüro des Verbands Privater Bauherren (VPB) in Ahrensburg leite. Der genaue Umfang der Wartung hänge von der Art und Größe der Heizung ab, umfasse aber in der Regel
- eine Funktionskontrolle,
- die Reinigung aller Komponenten,
- das Justieren der Einstellungen,
- den Austausch von Verschleißteilen sowie
- die Messung der Abgaswerte.
Nicht vergessen: Wartungskosten können als Handwerkerleistung nach § 35a EStG einkommensteuerbegünstigend geltend gemacht werden.
Wartung bedeutet mehr als Geräteservice
Ein unabhängiger Sachverständiger kann darüber hinaus einige grundlegende Fragen beantworten: Läuft die Heizung noch verlässlich oder wird es Zeit für einen Austausch oder einen hydraulischen Abgleich? Treibt die alte Heizungspumpe die Stromkosten in die Höhe? Und was sagt die Heizkostenabrechnung? Oberhagemanns Tipp: „Nötige Reparaturen oder der Einbau einer neuen Heizung lassen sich mit einer energetischen Sanierung an Dach und Fassade verbinden.“ Für solche Fälle hat der VPB deshalb nicht nur Bausachverständige, sondern beispielsweise auch zertifizierte Fördermittelberater in seinem neutralen Beratungsnetzwerk. So wird mit der energetischen auch die finanzielle Seite optimiert. Für solche Maßnahmen ist der Frühsommer die beste Zeit.