Der Klima- und Energiefonds hat sein Förderprogramm “Demoprojekte Solarhaus” neu aufgelegt. Darauf weist der Verband Austria Solar hin. Mit wenigen Unterlagen können Interessierte eine Investitionsförderung von bis zu 17.000 Euro für den Neubau oder die Sanierung eines Ein- oder Zweifamilienhauses beantragen.
Programm fördert auch Biomassekessel
Ziel des Förderprogrammes ist es, den Kohlendioxidausstoß bei Einfamilienhäusern deutlich zu reduzieren. Daher ist die Förderung laut Austria Solar auf Gebäude mit einem guten Wärmedämmstandard zugeschnitten, deren solarthermische Anlagen mindestens 70 Prozent des Warmwasser- und Heizungswärmebedarfs abdecken. Als zusätzliche Heizanlagen dürfen entweder Biomassekessel oder Wärmepumpen installiert werden. Für sie gibt es einen zusätzlichen Zuschuss. Die Förderquote ist in Abhängigkeit von der Qualität der Gebäudehülle gestaffelt. Den Zuschuss für ein Solarhaus gibt es zusätzlich zu den existierenden Landesförderungen in Österreich.
Was Sie beachten müssen
Folgende Voraussetzungen müssen die Demoprojekte erfüllen, damit sie die Solarhaus-Förderung erhalten: Der Nachweis des spezifischen Heizwärmebedarfs ist mit dem Energieausweis vorgeschrieben. Die solare Deckung ist mit einem dynamischen Simulationstool nachzuweisen. Zusatzheizsysteme bezuschusst das Förderprogramm pauschal mit bis zu 2.000 Euro. Wer ein Solarhaus bauen will, muss sich allerdings beeilen, um die Förderung zu bekommen. Die Unterlagen müssen bis 22. September 2016 eingereicht sein. Davor ist ein Beratungsgespräch mit Experten der Begleitforschung verpflichtend. Sie können sich unter der Telefonnummer 03112/58860 für ein zum Beratungsgespräch anmelden. Das Förderprogramm “Demoprojekte Solarhaus” hat in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt 590.000 Euro vergeben. 40 Besitzerinnen und Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern hatten eine Förderzusage erhalten.