Förderprogramm Heizungsoptimierung überzeugt

28/01/2019 | : Joachim Berner

98 Prozent derjenigen, die das staatliche Förderprogramm Heizungsoptimierung genutzt haben, würden es laut dem Bundeswirtschaftsministerium weiterempfehlen. Seit 2016 fördert es Ministerium den Austausch alter Pumpen und den hydraulischen Abgleich von Heizungsanlagen mit einem Zuschuss von 30 Prozent auf die Nettokosten.

Förderung für Heizungsoptimierung einfach beantragen

Das hohe Einsparpotenzial durch einen Pumpentausch oder einen hydraulischen Abgleich haben bereits viele Heizungseigentümerinnen und -eigentümer erkannt. Seit dem Start des Programms Heizungsoptimierung im Sommer 2016 hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mehr als 120.000 Förderanträge bewilligt, über 180.000 Pumpentausche gefördert und über 35.000 hydraulische Abgleiche unterstützt. Die Förderung ist schnell und einfach beantragt. “Wichtig ist jedoch, sich vor Beauftragung des Handwerkers online für die Förderung zu registrieren”, erklärt Kerstin Vogt vom Serviceportal Intelligent heizen des Forums für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik VdZ. Die Zuschüsse können Besitzerinnen und Besitzer von mindestens zwei Jahre alten Heizungen beantragen.

Heizungsoptimierung senkt Kosten für Strom und Heizung

Die Investition in eine Heizungsoptimierung lohnt sich. “Der Einbau einer modernen Heizungs- oder Warmwasserzirkulationspumpe kostet im Schnitt nur 400 Euro brutto und mit dem Zuschuss noch einmal 100 Euro weniger. Gleichzeitig sinken die jährlichen Stromkosten um rund 100 Euro”, sagt Vogt. Die Maßnahme rentiere sich daher schon nach drei Jahren. Auch der hydraulische Abgleich sorge für geringere Energiekosten. Die optimale Einstellung der Heizung bewirkt, dass sich die Wärme optimal im Gebäude verteilt. Ein hydraulisch abgeglichenes Heizsystem mit modernen Thermostatventilen kann im Einfamilienhaus laut Vogt mehr als 100 Euro pro Jahr sparen. Je nach vorhandener Technik kostet diese Dienstleistung ab 500 Euro brutto. Um den hydraulischen Abgleich exakt durchzuführen, müssen häufig voreinstellbare Thermostatventile an den Heizkörpern nachgerüstet werden. Dafür gibt es ebenfalls einen 30-Prozent-Zuschuss. Darüber hinaus werden weitere begleitende Maßnahmen gefördert, etwa die Installation von intelligenter Steuerungstechnik oder Pufferspeichern.

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