DEPV-Preisindex für August 2013: Der Preis ist leicht gestiegen

Montag, 19. August 2013 | Autor: pelletshome

Der Preis für Holzpellets ist im August leicht gestiegen. Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) berichtet, beträgt der DEPV Index für Deutschland derzeit 274,10 EUR/t und damit 1,76 Prozent mehr als im Vormonat. Ein Kilogramm Holzpellets kostet in Deutschland durchschnittlich 27,41 Cent, eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets 5,59 Cent. Gegenüber Heizöl bleibt der Preisvorteil von Pellets weiter konstant bei rd. 30 Prozent.

Ausschlaggebend für den Preis

„Der Preis für Holzpellets hängt stark vom aktuell hohen Preis für Sägespäne ab, und der lässt sich mit der relativ geringen Einschlagstätigkeit der Forstwirtschaft erklären“, erläutert Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des DEPV den aktuellen Pelletpreis. „Wenn man den Preisvorteil von Pellets gegenüber fossilen Brennstoffen betrachtet, lohnt es sich finanziell weiterhin, mit Holzpresslingen zu heizen – ganz abgesehen von den positiven Auswirkungen auf den Klimaschutz.“

DEPV-Index

Der DEPV-Preisindex wird seit Jahresbeginn 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bzw. DINplus (Abnahme 6 t lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pellet-Institut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.

Pelletpreise bei Abnahme von sechs Tonnen:

  • Nord- und Ostdeutschland: 268,93 Euro pro Tonne
  • Mitte: 270,16 Euro pro Tonne
  • Süddeutschland: 277,62 Euro pro Tonne

Pelletpreise bei Abnahme von 26 Tonnen:

  • Nord- und Ostdeutschland: 253,29 Euro pro Tonne
  • Mitte: 254,86 Euro pro Tonne
  • Süddeutschland: 264,42 pro Tonne

 

 

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8 Kommentare

  1. Markus Knoll sagt:

    Punktlandung: +20% gegen Vorjahresmonat; die Österreicher “begnügen sich” (noch) mit gut 12% :-(

    Im Norden ist’s billiger: Da kostet die Tonne an der Endex Rotterdam gut 140 – wahrscheinlich weil die da fleißiger sägen.

    Wir haben verstanden, Herr Bentele- oder besser Herr Geschäftsführer Peter L. von dem Laden mit den >50% Marktanteil und 8%-Genußscheinen.

    Ein Hoch auf die Energiewende und das Co-firing.

  2. Manfred Kern sagt:

    Ja ja, so kann man sich die Welt auch schön schreiben. Was dabei heraus kommt, wenn jeden Monat der Preis “ganz moderat” um 1,76% steigt, sieht man wunderbar bezogen auf ein Jahr in der Tabelle “Preisvorteil”. Dass diese Energieform sich dauerhaft von den allgemeinen Entwicklungen bei Heizöl, Gas und Strom abkoppelt war aber ohnehin nur was für Träumer….

  3. minor sagt:

    Ich höre immer nur ” …der Pelletpreis sei leicht gestiegen …” Ich resumiere mal :
    Im Jahr 2012 im September kostete die Tonne Pellets 222€ , heute nur 1 Jahr (!!) später kostet die selbe Menge 277€. Das sind in eionem (!!) Jahr 24,7 %, dies entspricht einer Preissteigerung von nahezu 25 % !!! Für wie dumm halten uns da die Damen und Herren hier ?

  4. vokilue sagt:

    Es geht um Glaubwürdigkeit ! Dass diese in der Energiepolitik verspielt ist, steht ausser Frage. Aber wenn wir alle, insbesondere die Energieberater welche Pellets als Philosophie leben, nicht an Glaubwürdigkeit verlieren wollen… dann meine Herren setzen Sie endlich einen Preis Stopp ! Sonst entgleist das Thema in Volksverdummung !

  5. Windzug sagt:

    Habe vor 2 Jahren 25.000 € in eine Pelletanlage investiert. Dieses Jahr habe ich bei einer Lieferung von 15 to. ca 500 € mehr bezahlt. Bei der hier abgebildeten Tabelle der Preisentwicklung ist nach meiner Meinung die Zeit nicht mehr fern, dass der Preis 300 € pro to. überschritten wird.
    Das Märchen der Pellet-Preis steht in keiner Verbindung zum Heizöl-Preis werden die Leute im Energieberatungszemtrum wohl nicht mehr erzählen können.

  6. hajoblo sagt:

    Die Investition der Heizanlage, die ja dreimal so teuer ist wie eine Gas- oder Ölanlage hat sich nicht gelohnt!
    Da man ja jedes Jahr aufs Neue nur zuschauen kann, wie der Pelletspreis in die Höhe schnellt. Von Preisvorteil gegenüber Gas oder Öl kann in dieser Hinsicht keine Rede mehr sein!

  7. KD sagt:

    Kann den Kritikern nur zustimmen auf eine Pelletheizanlage zu verzichten. Die Profitgier der Deutschen Waldbesitzer wird bald den Ölpreis gekillt haben! Monopol ist halt Monopol. Hier muss ein Europaweiter offener Markt her! Beim Strom ist es ja fast die gleiche Scheiße! Der Staat bestimmt wo es lang geht, sonst hätten wir schon lange tschechischen oder polnischen Strom bezogen. Wo bitte schön Herrschaften vom DEPV liegt denn hier noch ein Preisvorteil? Vielleicht sollten wieder die alten, guten Briketts Einzug halten? Zur Zeit das billigste und Heizwert hoch. CO, CO² oder Schwefel, was solls!

  8. Karl Westrich sagt:

    Es ist kaum zu glauben, seit September 2012 bis Ende August 2013, ist der Preis pro. Tonne Holzpellets von 222,- € auf 276,- € angestiegen. Das finde ich einfach zu viel. Ich habe mir 2012 eine neue Pelletsheizung installieren lassen, weil zu dem Zeitpunkt die Holzpellets noch recht günstig im Preisvergleich z. B. mit Öl oder Gas waren. Für meine neue Pelletsheizung musste ich ca. 12.000,- € mehr investieren als für eine gleichwertige Ölheizung. Ich glaube das war falsch, denn neuwertige Ölheizungen sind sehr sparsam im Verbrauch.
    Es ist eine Sauerei, dass die Pelletshersteller in einem Jahr ca. 24 % mehr pro Tonne verlangen.
    Ich rate ” Jedem “, der mich fragt wie der Preisunterschied zwischen einer Pelletsheizung und einer Ölheizung ist, dass es sich auf Dauer nicht lohnt, auf Pellets als Heizung anstatt Ölheizung zu setzen. In Verbindung mit dem Anschaffungspreis auf keinen Fall. Denn bis man 12.000,- € einspart, ist die Heizungsanlage alt un abgängig.
    Pellets in Vergleich mit einer Ölheizung ist nicht mehr zeitgemäß und ist von der Pelletsindustrie schönrederei.

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