Die deutsche Bundesregierung plant, die Förderung ökologischer Heizungen im Marktanreizprogramm zu stutzen. Laut einer Mitteilung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sieht der Haushaltsentwurf vor, dass die Fördermittel sowohl im Haushalt für 2015 als auch im Energie- und Klimafonds gekürzt werden sollen. “Diese Kürzung ist vollkommen kontraproduktiv, wenn wir mehr Kohlendioxid in diesem Bereich einsparen wollen”, sagt BDEW-Geschäftsführerin Hildegard Müller.
Branche wartet auf Verbesserungen bei KfW-Programm
Nötig sei es auch, das KfW-Programm zur energetischen Gebäudesanierung zu reformieren. Noch im Koalitionsvertrag hätten Union und SPD versprochen, das Programm aufzustocken und zu vereinfachen. Bislang sei aber nichts geschehen. “Investoren bräuchten Planungssicherheit, wenn die bislang magere Sanierungsquote endlich steigen soll”, erklärt Müller. Ein solide umgesetztes Sanierungsprogramm wäre auch eine Konjunkturspritze für Handel und Handwerk.
Energiewirtschaft fordert mehr Geld für Klimafonds
Darüber hinaus erwarte der BDEW eine insgesamt bessere Ausstattung des Energie- und Klimafonds. Die Verstetigung der Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt sorge auf der einen Seite zwar für eine gewisse Stabilisierung. Auf der anderen Seite finde aber keine ausreichende Mittelerhöhung statt. “Der Energie- und Klimafonds gehört zu den zentralen Instrumenten bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland. Die Unterfinanzierung des Fonds muss endlich beendet werden”, fordert Müller.
[…] zeigen deutlich, dass das Alter von Heizungsanlagen in Deutschland bedenklich ist”, sagt BDEW-Geschäftsführerin Hildegard Müller. Der Wärmemarkt müsse, um die Klimaschutzziele zu […]
[…] zeigen deutlich, dass das Alter von Heizungsanlagen in Deutschland bedenklich ist”, sagt BDEW-Geschäftsführerin Hildegard Müller. Der Wärmemarkt müsse, um die Klimaschutzziele zu […]