Ab dem kommenden Jahr wird es höhere Zuschüsse für Ökowärmeheizungen geben, wenn sie alte Gas- oder Ölanlagen ersetzen. Die Bundesregierung erhöht die Fördersätze um 20 Prozent.
Bessere Förderung denn je
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) begrüßt die Entscheidung. “Für einen Pelletkessel mit Pufferspeicher wird es damit künftig mindestens 4.800 Euro an Zuschüssen geben”, sagt Geschäftsführer Martin Bentele. Mit der Erhöhung der Fördermittel setzt die Bundesregierung aus seiner Sicht das richtige Signal, um die Energiewende im Wärmesektor zu beschleunigen. Bessere Förderbedingungen für den Heizungstausch weg von fossilen hin zu erneuerbaren Energien finde man nirgendwo. Jetzt müsse die positive Nachricht an die Verbraucherinnen und Verbraucher herangetragen werden.
Auch Zuschüsse für Solarwärmeanlagen steigen
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) freut sich ebenfalls, denn die Fördersätze für den Austausch veralteter Heizungen werden erhöht, wenn dabei Solartechnik zum Einsatz kommt. “Der Umstieg auf Solarwärme war noch nie so attraktiv”, sagt BSW-Solar-Geschäftsführer Carsten Körnig. Im Regelfall dürfte Eigenheimbesitzerinnen und Eigenheimbesitzern für die solare Heizungsmodernisierung ein Zuschuss in Höhe von mindestens 3.600 Euro winken. Die neue Richtlinie mit den aktuellen Förderbedingungen des Marktanreizprogramms wird am 30. Dezember 2015 veröffentlicht. Förderanträge werden laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ab Mitte Januar 2016 vorliegen.
Mehr Informationen finden Sie unter www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/aktuelles/index.html