Absatz von Pelletsfeuerungen in Deutschland bricht weiter ein

Donnerstag, 06. März 2025 | Autor: Joachim Berner

Absatz von Pelletsfeuerungen in Deutschland Absatz von Pelletsfeuerungen in Deutschland Für die Pelletsbranche in Deutschland war auch 2024 kein gutes Jahr. Der Absatz von Pelletsfeuerungen hat sich weiter verringert. Für das laufende Jahr hofft die Branche, dass sich der Markt erholt.

Absatz von Pelletsfeuerungen sinkt seit zwei Jahren

Der Absatz von Pelletsfeuerungen ist 2024 gegenüber dem schlechten Vorjahr nochmals um fast die Hälfte eingebrochen. Laut dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV) sank die Zahl der verkauften Pelletsfeuerungen – Kaminöfen und Heizungen – um 45 Prozent auf 30.650 Anlagen. Im Rekordjahr 2022 waren es über 100.000. Für den Rückgang beim Absatz von Pelletsfeuerungen macht der DEPV die durch das Gebäudeenergiegesetz anhaltende Verunsicherung bei Verbraucherinnen und Verbrauchern verantwortlich. “Nach hartem Kampf war die Ampel letztlich gezwungen, das Gebäudeenergiegesetz und die dazugehörige Bundesförderung für effiziente Gebäude so zu überarbeiten, dass Markt und Verbraucher damit heute einigermaßen faire und lukrative Voraussetzungen beim Heizungstausch vorfinden”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Er ruft die Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, die sehr guten Förderbedingungen zum Heizungstausch zu nutzen.

Pelletsbranche blickt vorsichtig optimistisch auf das aktuelle Jahr

Auch wenn in der Öffentlichkeit beim Thema Heizungstausch meist nur von der Wärmepumpe gesprochen wird, herrscht beim DEPV mit Blick auf die kommenden Jahre Zuversicht. „Die mediale Diskussion wird der Einfachheit halber so geführt, als ob mit einem Heizsystem die Energiewende zu schaffen sei. Das geht schon allein wegen des vielfältigen Gebäudebestands komplett an der Realität vorbei“, erklärt Bentele. Vor allem in älteren, wenig gedämmten und mit Öl beheizten Gebäuden würden Pelletsheizungen die beste Lösung bieten. Insbesondere Wirtschaftlichkeit und soziale Aspekte müssten bei der Beratung zum Heizungstausch berücksichtigt werden. Ausschlaggebend für eine positive Marktentwicklung seien qualifizierte Heizungsbauer und Energieberater, die ihre Kunden individuell beraten und das Besondere am Gebäude im Blick hätten. Bentele verweist er auf die große Zahl der vom DEPV und seinen Mitgliedsunternehmen zum Pelletfachbetrieb geschulten SHK-Betriebe. Verlässliche Rahmenbedingungen könnten dem DEPV zufolge in diesem Jahr wieder zu einer leichten Zunahme beim Absatz von Pelletheizungen führen. Im besten Fall rechnet die Branche mit 37.000 verkauften Anlagen.

Bewerten Sie diesen Beitrag

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 3.7/5 (3 votes cast)
3.753
Schlagworte: , , , ,

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre persönlichen Daten

Ihr Kommentar

Sie haben News für die Pellets-Branche?

Senden Sie diese an news@pelletshome.com

Newsletter
Bleiben Sie immer up to date. jetzt Newsletter abon­nie­ren

schnell und einfach den richtigen Pelletofen finden!

zum Produktfinder

zur Navigation Sprache wählen: Home | Sitemap | Italiano

Hauptmenü:

Diese Seite verwendet Cookies, die für eine uneingeschränkte Nutzung der Website nötig sind. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Website finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Dort kann auch der Verwendung von Cookies widersagt werden.
Akzeptieren