Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hat erstmals seit seinem Bestehen eine dreistellige Anzahl Mitgliedsunternehmen. Mit der Firma Gumpp-Brennstoffe aus Gemünden (Landkreis Main-Spessart) begrüßt der DEPV das hundertste Mitglied. Zugleich gewinnt der Verband mit Firmeninhaber Peter Gumpp einen Pelletspionier der ersten Stunde. „Wir freuen uns, die Firma Gumpp als erfahrenes Unternehmen des Pellethandels nun auch zu unseren Mitgliedern zu zählen“, freut sich DEPV-Vorsitzender Andreas Lingner.
Großes Interesse
Momentan kann sich der DEPV nicht über mangelndes Interesse der Pelletbranche beklagen. Alleine im laufenden Jahr verzeichnete er einen Zugang von 13 Unternehmen. „Wir spüren, dass sich die Branchenunternehmen in der momentan schwierigen Marktsituation einen handlungsfähigen und schlagkräftigen Verband wünschen. Die Energiewende am Wärmemarkt muss umgesetzt werden, wozu der DEPV entscheidend beiträgt. Dazu gehört auch, dass sich der DEPV klar positioniert und zusammen mit den Entscheidern im politischen Umfeld konstruktiv an angemessenen Rahmenbedingungen mitwirkt“, betont der DEPV-Vorsitzende.
Stete Verbesserung
Auch wenn der Anteil, den Holzpellets am Heizungsmarkt erbringen, noch gering ist, wird dessen Umbau mit hoher CO-Einsparung bei vertretbarem Aufwand nur unter Einbeziehung moderner Holzenergie zu leisten sein – vorzugsweise in Kombination mit Solarthermie. Dazu gehören automatisch beschickte Feuerungen mit hoher Effizienz und hervorragendem Emissionsverhalten. Der DEPV arbeitet unter Mitwirkung der Mitgliedsunternehmen seit 2001 an der stetigen Verbesserung von Energieträger, Feuerungs- und Lagertechnik. „Als Ziel muss das Heizen mit Pellets auch im städtischen Umfeld noch stärker zu einer vertrauenswürdigen Alternative zu fossilen Energien werden, bei der es keinen Komfortverlust gibt“, bekräftigt Lingner.