Team Wittus gewinnt internationalen Ofenwettbewerb

29/11/2018 | : Joachim Berner

Über gleich zwei Preise bei der Wood Stove Design Challenge in Washington kann sich Team Wittus freuen: den für die sauberste Holzofenfeuerung und den in der neuen Kategorie Thermoelektrik.

Team Wittus präsentiert Ofenentwicklung aus Deutschland in den USA

“Hervorragende Werte bei Feinstaub, Kohlenmonoxid, Effizienz und Sicherheit”, lautete das Urteil. Nach fünf Prüfungstagen mit zehn konkurrierenden Ofenmodellen hatte es die fünfzehnköpfige Jury der Wood Stove Design Challenge in Washington im November verkündet. Gegolten hat es dem mit Katalysatoren der Firma Blue Fire ausgerüsteten Ofenmodell E-Stove, einer überarbeite Version des SeebeckOfens von Thermoselect. Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ), der Ingenieursdienstleister ETE Em Tech Engineering und der Ofenhersteller Wittus – Fire by Design haben den Ofen präsentiert und als Team Witttus bei dem Wettbewerb teilgenommen. “Der Gewinn ermöglicht es uns, die Arbeit fortzuführen und gemeinsam mit unseren Partnern die technischen Details weiter zu entwickeln, sodass weitere Verbesserungen bei der Nutzung von emissionsarmen und intelligenten Biomasseheiztechnologien möglich werden”, sagt DBFZ-Arbeitsgruppenleiter Ingo Hartmann. Mit dem Gewinn konnte Team Wittus an den deutschen Erfolg mit dem Pellwood-Ofen vor zwei Jahren anknüpfen.

E-Stove-Modell punktet mit nicht messbaren Emissionswerten

Das beim Wettbewerb von Team Wittus präsentierte Holzfeuerungssystem arbeitet mit einem dreistufigen Verbrennungssystem. In der ersten Stufe zersetzt es das Scheitholz pyrolytisch und überführt es in Brenngas. Anschließend oxidieren die brennbaren Gase in einer Sturzbrandflamme. Ein nachgeschalteter Katalysator reinigt die Abgase. In der dritten Stufe wird die mit bis zu 20 Kilowatt Leistung erzeugte Wärme ausgekoppelt. Außerdem erzeugt der Ofen Strom mit thermoelektrischen Generatoren. Laut DBFZ können die integrierten Katalysatoren das Kohlenstoffmonoxid, flüchtige organische Verbindungen und Rußvollständig oxidieren. “Die Emissionswerte sind daher äußerst gering und lagen beim Wettbewerb in weiteren Teilen der Verbrennungsphase unterhalb der Nachweisgrenze der eingesetzten Messverfahren”, erklärt Team Wittus-Mitglied Hartmann. Die Wood Stove Design Challenge vergleicht seit 2013 die weltweit innovativsten Emissionsminimierungs- und Feuerungsoptimierungskonzepte.

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