Stadtwerke Stralsund bauen eine der größten Solarthermieanlagen Deutschlands

Mittwoch, 29. Mai 2024 | Autor: Joachim Berner

Stadtwerke Stralsund setzen auf Solarthermie Stadtwerke Stralsund setzen auf Solarthermie Die Stadtwerke Stralsund geben den Beginn der Bauarbeiten für die drittgrößte Solarthermieanlage Deutschlands bekannt. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nachhaltigen Energieversorgung der Hansestadt.

Stadtwerke Stralsund rechnet mit Solarthermie

Die Solarthermieanlage soll jährlich über elf Gigawattstunden Wärme produzieren und wird damit mehr als zehn Prozent der Fernwärme für das Gebiet Knieper/Grünhufe liefern. Die ersten Sonnenkollektoren werden dem Versorger zufolge in diesem Jahr installiert. Die Inbetriebnahme und der Betriebsstart für die Wärmeeinspeisung sind für Mitte 2025 geplant. “Mit der Solarthermieanlage setzen wir einen weiteren entscheidenden Schritt in unserer Strategie, Stralsund mit nachhaltiger und umweltfreundlicher Energie – kostengünstig und losgelöst von den Energiemärkten – zu versorgen und zeigen, wie innovative und effiziente
Energielösungen einen realen Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, sagt Anselm Drescher, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Stadtwerke Stralsund. Der Heizungskonzern Viessmann wird die Anlage errichten.

Stadtwerke bauen Anteil erneuerbarer Energien aus

Der Bau der Solarthermieanlage ist ein Teil der umfangreichen Bemühungen der Stadtwerke Stralsund, nachhaltige Wärmequellen zu nutzen und den Anteil erneuerbarer Energien kontinuierlich zu erhöhen. Zu den bereits umgesetzten Projekten zählen unter anderem eine Power-to-Heat-Anlage, die beispielsweise überschüssigen Strom von Windkraftanlagen in Wärme umwandelt sowie das modernisierte Blockheizkraftwerk in der Prohner Straße, das laut dem Versorger zu den effizientesten seiner Art in Deutschland zählt. Durch diese Maßnahmen haben die Stadtwerke den Anteil erneuerbarer Energien bis heute auf 30 Prozent gesteigert. “Damit ist das Ziel, das die Bundesregierung im Wärmeplanungsgesetz ab 2030 für Fernwärme vorschreibt, bereits erreicht”, sagt Drescher.

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