Einen Heizungsassistenten zur Fernüberwachung will ein Zusammenschluss verschiedener Stadtwerke zum Weihnachtsgeschäft 2012 anbieten. Er soll ihren Kunden die Möglichkeit bieten, ihr Haus oder ihre Wohnung über den Computer zu überwachen und zu steuern und somit Energie zu sparen. Der Heizungsassistent besteht aus elektronischen, fernsteuerbaren Thermostaten sowie Tür- und Fensterkontakten. Im Zusammenspiel mit ihnen regelt er bei geöffnetem Fenster automatisch die Heizkörper ab. Die Kunden können ihr Heizsystem auch von unterwegs aus per Internetzugang steuern.
Entwickelt haben den Heizungsassistenten insgesamt über 60 Stadtwerken unter Federführung ihrer Netzwerk-Firma Trianel. Dabei stützten sie sich auf die Studie des Beratungsunternehmens Capgemini, nach der zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit einem Internet-Zugang Interesse an Smart-Home-Angeboten haben. “Den Kunden ist es besonders wichtig, dass diese einfach und intuitiv zu handhaben sind”, sagt Smart Metering-Leiter Tim Karnhof. Intelligente Energieprodukte sollten nicht aufgezwungen werden, sondern müssten den Anwendern einen Mehrwert bieten.