Fördersätze für eine Solarheizung
Die Gas- und Ölpreise befinden sich mal wieder auf dem Höhenflug und Verbraucher:innen droht aufs Neue eine teure Heizsaison. Abhilfe kann eine Solarheizung schaffen – zumal die Förderung so hoch ausfällt wie nie.
Solarheizung erhält hohe Zuschüsse
Lieferengpässe und jährlich steigende CO2-Preise beflügeln laut dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) die Preise für fossile Energieträger. ”Immer mehr Eigenheimbesitzer in Deutschland nehmen erwartbare Heizkostensteigerungen von mehreren hundert Euro jährlich zum Anlass dafür, in eine Solarheizung zu investieren”, sagt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Unterstützt werden sie dabei von derzeit besonders attraktiven Förderkonditionen, die auch eine Nachrüstung bestehender Heizsysteme mit klimafreundlichen Solarkollektoren ermöglichen. Wird beispielsweise eine bestehende Heizungsanlage mit einer Solarthermieanlage nachgerüstet, erhält der Betreiber vom BAFA einen Zuschuss von 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Wird ein alter Ölkessel gegen eine effiziente Gas-Solar-Heizung getauscht, winkt eine Förderung von 40 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten.
Solarheizung kann’s mit allen
Solarthermische Anlagen lassen sich mit beinahe jedem erdenklichen Wärmeerzeuger kombinieren, etwa mit einem Pelletskessel, einer Wärmepumpe oder einem Gasbrennwertkessel. Bei einer üblichen Kollektorfläche von zehn bis 15 Quadratmetern und guter Dämmung des Hauses können sie bis zu 30 Prozent des Wärmebedarfs decken. Bei einer entsprechenden Größe erzielen sie aber auch eine Deckung von 50 Prozent und mehr. Bereits 2,5 Millionen deutsche Haushalte nutzen Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung. Nach einer jüngsten Umfrage des Potsdamer Nachhaltigkeitsinstituts IASS unter rund 4.000 Haushalten hat mehr als jeder dritte von ihnen angegeben, sich die Investition in eine Solarheizung gut vorstellen zu können.