Schweizer Pelletsbranche
2017 hat die Schweizer Pelletsbranche als bislang erfolgreichstes abgeschlossen. Nie hat sie mehr Pelletsheizungen verkauft und nie mehr Brennstoff verkauft.
Schweizer Pelletsbranche verkauft mehr Kessel
“Pelletsheizungen erfreuten sich im Jahr 2017 großer Beliebtheit”, schreibt Pro Pellets Schweiz, der Verband der Schweizer Pelletsbranche. Nach seinen Angaben wurden 16 Prozent mehr Heizungen verkauft als im Vorjahr. 2017 beliefen sich die Verkaufszahlen der Schweizer Pelletsbranche auf 822 Anlagen mit Leistungen zwischen fünf und 600 Kilowatt, im Jahr zuvor waren es 710. Die Zahlen erhebt der Verein SFIH Holzfeuerungen Schweiz unter seinen Mitgliedern, die nach seinen Aussagen etwa 80 Prozent der Marktteilnehmer in der Schweiz ausmachen. Die Vereinigung wurde im Jahr 1980 gegründet und umfasst heute rund 20 Hersteller und Lieferanten. Alle seine Mitglieder haben sich auf die Wärmeerzeugung aus Holz spezialisiert.
Schweizer Pelletsbranche setzt mehr Brennstoff ab
Mehr Heizungen benötigen mehr Brennstoff. So wurden 2017 acht Prozent mehr Holzpellets verkauft als im Jahr zuvor, insgesamt waren es laut Pro Pellets Schweiz 280.000 Tonnen. 70 Prozent des Brennstoffs stammte aus Schweizer Produktion. Die einheimischen Produzenten haben im vergangenen Jahr 15 Prozent mehr produziert als 2016. Durch den Einsatz des umweltfreundlichen Brennstoffs konnten 135 Millionen Liter Heizöl eingespart werden, was 370.000 Tonnen Kohlendioxid entspricht. “Auf einen Haushalt umgerechnet der jährlich 30.000 Kilowattstunden Heizenergie benötigt (entspricht 3.000 Liter Heizöl oder sechs Tonnen Pellets), wäre das eine Einsparung von 8,25 Tonnen Kohlendioxid, wenn mit Pellets geheizt wird anstatt mit Heizöl”, informiert der Verband der Schweizer Pelletsbranche. Damit würden Pellets einen wertvollen und wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Schweiz beitragen.