Schorni findet Holzenergie gut
Aus Sicht des Schornsteinfegerhandwerks bleibt Holzenergie aus nachhaltiger regionaler Waldbewirtschaftung ein wichtiger Bestandteil einer klimafreundlichen Energieversorgung.
Holzenergie bleibt attraktiv
Besonders in ländlichen Regionen, in Bestandsgebäuden sowie als Hybridsystem im Neubau bietet der regenerative Brennstoff dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks – Zentralinnungsverband (ZIV) praktische Vorteile. Holz sei regional verfügbar, flexibel einsetzbar und könne Spitzenlasten unabhängig von Wetterlagen oder geopolitischen Krisen abdecken. Für Pelletsöfen und Biomassekessel werde Holzenergie überwiegend aus Reststoffen gewonnen, die in Sägewerken, bei der Holzverarbeitung oder bei Wald- und Landschaftspflegearbeiten anfallen. Holzheizungen würden weiterhin staatlich gefördert. „Gerade für Modernisiererinnen und Modernisierer, die einen Heizungstausch oder Energiewechsel planen, bleiben Biomasseanlagen deshalb attraktiv“, schreibt der Verband in einer Presseinformation.
Verband beklagt Modernisierungsstau
Trotz attraktiver Förderbedingungen wurden 2025 nur vergleichsweise wenige neue Holzheizkessel installiert. Das zeigen die aktuellen Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks. „Die Entwicklung spiegelt die allgemeine Investitionszurückhaltung vieler Eigentümerinnen und Eigentümer wider“, erklärt der ZIV. Insbesondere die politische Diskussion rund um das Gebäudeenergiegesetz sorgte ihm zufolge bei vielen Haushalten für Verunsicherung und führte dazu, dass Modernisierungsmaßnahmen verschoben worden seien.