Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks
Rund eine Million Biomasseanlagen wärmen in Deutschland mit Pellets, Hackschnitzeln oder Scheitholz. Sie machen fünf Prozent es Heizungsmarkts aus. Das zeigen die Erhebungen des Bundesverbands des Schornsteinfegerhandwerks.
Schornsteinfeger-Erhebungen: Weniger Öl, mehr Gas und Biomasse
Nach Informationen des Bundesverbands des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) blieb die Zahl der Einzelraumfeuerstätten wie Kamin-, Kachelöfen, Heizeinsätze oder Herde mit 11,2 Millionen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Zurück ging die Zahl der Ölheizungsanlagen im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent. Dagegen stieg die Zahl der Gasheizungsanlagen. Zuwachsraten ergaben sich insbesondere im Bereich der Gasbrennwertgeräte mit plus drei Prozent. Insgesamt existierten 2020 rund 20,3 Millionen Heizungsanlagen (ohne Raumheizer, Warmwasserheizer und Wärmepumpenanlagen), davon heizten 5,4 Millionen mit Öl, 13,9 Millionen nutzten Erdgas, nur fünf Prozent den umweltfreundlichen Brennstoff Holz. Die Zahlen basieren auf den jährlichen ZIV-Erhebungen.
Erhebungen ergeben beste Betriebsergebnisse für Pelletsheizungen
In seiner jährlichen Dokumentation “Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks” fasst der ZIV die wichtigsten Ergebnisse der Heizungsprüfungen zusammen. Demnach haben die Kaminkehrer im vergangenen Jahr unter anderem über 172.000 handbeschickte und 127.000 mechanisch beschickte Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe überprüft. 93 Prozent der Naturholzöfen haben die festgeschriebenen Grenzwerte für Kohlenmonoxid und Staub eingehalten. Bei den mechanisch beschickten Pelletsfeuerungen fielen die Ergebnisse noch besser aus. Bei 97 Prozent der Anlagen hatten die Schornsteinfeger nichts auszusetzen.