Einen Qualitäts- und Preischeck von Pellets-Sackware hat die Verbraucherzentrale Südtirol zusammen mit der Arbeiterkammer Oberösterreich durchgeführt – mit gutem Ergebnis. Alle Pelletsproben lagen beim Heizwert im Normbereich zwischen 17,2 und 19,2 Megajoule pro Kilogramm. Auch beim untersuchten Wassergehalt schnitten die Brennstoffproben gut ab. Der höchste gemessene Wert lag mit 8,53 Prozent noch unter den maximal zugelassenen zehn Prozent. Der höchste Stickstoffgehalt von 0,18 Prozent lag ebenfalls noch unter dem Normlimit von maximal 0,3 Prozent.
Größere Unterschiede machten die Tester allerdings bei den Preisen aus. So mussten sie 5,15 Euro für den teuersten 15 Kilogramm-Sack zahlen, der günstigste kostete 3,75 Euro – ein Preisunterschied von 37 Prozent. Die in Südtirol gekauften Pelletssäcke waren beim Durchschnittspreis um 7,9 Prozent teurer als in Oberösterreich. “Wer gut und günstig abschneiden will, muss nicht nur seinen Händler gut aussuchen, sondern kann auch antizyklisch einkaufen: Im Sommer oder Frühherbst machen viele Händler Sonderaktionen und die Pelletspreise sind traditionell niedriger”, empfehlen die Verbraucherschützer. Sie haben insgesamt elf Proben aus Südtirol und neun aus Oberösterreich untersuchen lassen.
Die Details des Tests finden Sie im Internet unter www.verbraucherzentrale.it/download/12v80488d80852.pdf