Plattform Erneuerbare Energien BW fordert mehr Holzheizkraftwerke

Freitag, 16. August 2019 | Autor: Joachim Berner

Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg drängt die Landesregierung, bei der Wärmewende endlich richtig Gas zu geben. In jedem Landkreis sollte ein Holzheizkraftwerk Strom und Wärme produzieren.

Plattform Erneuerbare Energien BW: Genug Holz für Energie vorhanden

“Wir brauchen eine erneuerbare Wärmeoffensive der Landesregierung, die in ganz Baden-Württemberg für gute Rahmenbedingungen, Investitionssicherheit, Akzeptanz und Motivation sorgt”, fordert Jörg Dürr-Pucher, Vorsitzender der Plattform Erneuerbare Energien BW. In Baden-Württemberg, einem Bundesland mit hervorragend entwickelter Holzwirtschaft, müsse der Fokus daher wieder stärker auf die Realisierung von Holzenergieanlagen gelegt werden. Potenziale seien ohne Einschränkung der Ressourcen vorhanden. Aus diesen ökologisch hochwertigen Potenzialen sei eine sinnvolle Versorgung der Strom und Wärme produzierenden Holzheizkraftwerke möglich. “Es verbleibt ausreichend Material für den Ausbau der Bioökonomie und die stofflichen Nutzung von Holz“, ist sich Dürr-Pucher sicher.

Tiefengeothermie soll Kohle ersetzen

Große Hoffnungen setzt die Plattform Erneuerbare Energien BW bei der Wärmewende im Südwesten zudem auf die Tiefengeothermie. Insbesondere am Oberrheingraben würden sich bundesweit einmalige Potenziale bieten. “Hier ist die Landesregierung gefordert, die Nutzung durch hydrothermale Tiefengeothermie, die weit weniger Erdbeben gefährlich ist als das Hot-Dry-Rock-Verfahren, zu unterstützen”, sagt Dürr-Pucher. Die Unternehmen bräuchten bei der Entwicklung und Umsetzung der Kraft-Wärme-Kopplungs-Kraftwerke politische Rückendeckung und flankierende Begleitung. So sei eine Dekarbonisierung der großen Fernwärmenetze in Mannheim, Karlsruhe und Heidelberg vorstellbar. “Bei einer klaren regenerativen Perspektive dieser Wärmenetze, ist auch eine sofortige Ausbauoffensive in den Wärmenetzen und der Aufbau einer regenerativen Wärmeschiene in der Region ökologisch vertretbar”, erklärt Dürr-Pucher.

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