Pelletskesselmarkt 2023 bricht ein

Dienstag, 05. März 2024 | Autor: Joachim Berner

Pelletskesselmarkt 2023 Pelletskesselmarkt 2023 Mit nur 56.000 abgesetzten Heizungen hat sich der Pelletskesselmarkt 2023 mehr als halbiert. Auch wenn die Rahmenbedingungen aktuell sich wieder positiv gewendet haben, erwartet die Branche in diesem Jahr einen ähnlichen schlechten Absatz wie 2023.

Pelletskesselmarkt 2023: Kurzarbeit statt Ausbau

“Nach dem Rekordjahr 2022 für erneuerbare Heizungen war der politikgemachte Einbruch vergangenes Jahr umso enttäuschender. Anstatt die Wärmewende weiter voranzubringen, haben fehlende Kommunikation und Koordination beim Heizungsgesetz sowie die unzuverlässige Förderlandschaft den Markt für klimafreundliche Wärme aus Holz ausgebremst”, kommentiert Geschäftsführer Martin Bentele vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband die Entwicklung beim Pelletskesselmarkt 2023. Denn anstatt die geplanten oder bereits begonnenen Erweiterungen bei Produktion und Personal vollenden zu können, hatte die Branche mit Kurzarbeit und Entlassungen zu tun. Mit 34.100 Anlagen stellten Pelletszentralheizungen bis zu einer Leistung von 50 Kilowatt den Großteil des Zubaus, allerdings mit einem Minus von 55 Prozent. Auch die Nachfrage nach luftgeführten Pelletskaminöfen hat deutlich nachgelassen und ist in ähnlicher Größenordnung gesunken: von 46.000 auf 21.000. Dazu kamen 900 größere Heizkessel für Wärmenetze oder zur Erzeugung von Prozesswärme in Gewerbe und Industrie.

DEPV fordert Informationsoffensive vom Bund

Der Bestand von Pelletsanlagen in Deutschland hat sich damit nur unwesentlich auf 722.000 Kessel und Kaminöfen erhöht. Zu Beginn des neuen Jahres sieht der DEPV den Markt nur zögerlich in Gang kommen. Der Verband hofft dennoch auf einen Zubau ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. “Die Verunsicherung war einfach zu stark und muss jetzt von der Bundesregierung durch eine offensive Kommunikation für alle erneuerbaren Energien beim Heizungstausch endlich beseitigt werden”, fordert Bentele. Auch der Antragsbeginn für Fördergelder bei der KfW erst Ende Februar stelle die Branche vor Herausforderungen. Dennoch bewertet er die nun geltenden ordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen und die Förderkonditionen als positiv für Holz- und Pelletsfeuerungen. Seiner Ansicht nach wäre es aber sinnvoll, die Optionen des Gebäudeenergiegesetzes auch in Förderprogrammen für die Industrie oder für Wärmenetze fair zu berücksichtigen.

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