Pelletskesselabsatz 2021: Zubau
Der Pelletskesselabsatz 2021 in Deutschland erfolgte mit einer bislang nicht bekannten Dynamik. Das teilt der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) mit.
Pelletskesselabsatz 2021: 40 Prozent mehr
Mit 86.500 neuen Anlagen wurden knapp 40 Prozent mehr Pelletsfeuerungen als im Vorjahr installiert. Damit waren in Deutschland Ende vergangenen Jahres 570.000 Pelletsfeuerungen in Betrieb. Ihren Beitrag zum Klimaschutz verdeutlicht laut DEPV die eingesparte CO2-Menge von erstmals über vier Millionen Tonnen. Damit würden Holzpellets eine der verlässlichsten und bewährtesten Formen zur Einsparung von Treibhausgasemissionen im Wärmesektor darstellen und für die Klimaschutzziele der Bundesregierung unverzichtbar sein.”Die Pelletheizung setzt auf eine bewährte effiziente und emissionsarme Technologie und ist universell einsetzbar. Sie eignet sich daher in jeglicher Form von Gebäuden als erneuerbare Option”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele zum Pelletskesselabsatz 2021.Aufgrund attraktiver Förderbedingungen und ambitionierter Klimaziele rechnet er in diesem Jahr 2022 mit einem steigenden Zubau von insgesamt 91.000 Anlagen.
Pelletskesselabsatz 2021 in Zahlen
DEPV kritisiert Umweltbundesamt
Das weitere Wachstum des Pelletsmarkts in Deutschland hält Bentele allerdings nicht für einen Selbstläufer: “Auch wenn die politischen Rahmenbedingungen für den Wärmemarkt die Energiewende noch positiv gestalten, muss für alle Verbrennungsprozesse mit Gegenwind gerechnet werden.” Er nimmt Bezug auf aktuelle Äußerungen des Umweltbundesamts. Unter dem Vorwand der Luftreinhaltung würden moderne Pelletsheizungen schlechtgeredet. “Stattdessen soll die Umweltbehörde besser dafür sorgen, dass alte, handbeschickte Anlagen mit hohen Emissionswerten ausgetauscht werden”, kritisiert der Branchenvertreter.Von der Politik fordert er ein klares öffentliches Bekenntnis zur Förderfähigkeit moderner Holzenergie.