Pelletskesselabsatz in Österreich steigt
Immer mehr Menschen in Österreich setzen wieder auf ökologisches Heizen: Der Absatz von Pelletskeseln ist um 200 Prozent gestiegen.
Absatz von Pelletskesseln in Österreich erholt sich
Das Heizen mit Bioenergie liegt wieder voll im Trend. Das zeigen laut dem Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) von der Vereinigung der Österreichischen Kesselfabrikanten veröffentlichte Verkaufszahlen. Demnach sind Pelletskessel die beliebteste Heiztechnologie in Österreich. Im ersten Halbjahr 2024 wurden mehr als 8.900 Pelletskessel verkauft – mehr als im gesamten Vorjahr. “Immer mehr Menschen erkennen, dass sich die Wahl einer umweltfreundlichen Heizung auch finanziell lohnt und dabei auch komfortabel ist”, erklärt PPA-Geschäftsführerin Doris Stiksl die Entwicklung. An die Verläufe im Jahr 2022 reicht sie allerdings noch nicht heran. Damals wurden 23.000 Pelletskessel verkauft.
Haushalt in Österreich spart 5.500 Euro mit Pelletsheizung
Ein Haushalt, der in Österreich vor fünf Jahren auf eine Pelletheizung umgestiegen ist, hat laut PPA bereits 5.500 Euro gespart und die Umwelt um 39 Tonnen CO2-Emissionen entlastet. Österreichische Unternehmen verfügen über eine jährliche Produktionskapazität von 2,7 Millionen Tonnen Pellets, von denen nahezu 95 Prozent in ENplus-Qualität hergestellt werden. “Bei einem erwarteten Verbrauch von rund 1,5 Millionen Tonnen ist die Versorgung daher gesichert”, sagt Stiksl. Das ENplus-Siegel steht für höchste Qualitätsstandards entlang der gesamten Lieferkette – vom Hersteller über den Lieferanten bis zum Endkunden – und garantiert eine effiziente und nachhaltige Nutzung von Pelletsheizungen.